22. Juli 2019 | 09:48 Uhr

Bis zu 38 Grad

Karte zeigt, wie uns die Hitze-Welle überrollt

Die kurze Pause des Sommers ist vorbei. Bis in den August hinein soll es jetzt heiß bleiben.

Wien. Kurze Zeit hat der Sommer Luft geholt, jetzt startet er wieder neu. Und wie: Ab morgen soll es wieder weit über 30 Grad warm werden – und das zwei Wochen lang, so die Prognosen. Von 34 Grad am Dienstag und Mittwoch sollen die Temperaturen am Donnerstag im Westen auf 38 Grad steigen. Dann werden hitzeempfindliche Personen wieder ins Stöhnen geraten. Luftmassen direkt aus Afrika heizen uns jetzt mächtig ein. Die für uns dritte Hitzewelle des Jahres betrifft beinahe ganz Europa (siehe rechts). Selbst in London hat es über 30 Grad.

Karten der ZAMG zeigen, wie die Temperaturen in den nächsten Tagen deutlich zulegen. Hier sieht man auch, wo es diese Woche besonders heiß wird.

Quartiere an Seen komplett ausgebucht, Klimageräte weg

Sturm auf Bäder. Die Sommerbäder erwarten jetzt einen Mega-Ansturm, nachdem es im bisherigen Juli eher flau war. Auch die Seen locken Badefreudige. Quartiere am Attersee sind in dieser Woche laut booking.com zu 98 Prozent gebucht. Viele rüsten sich für die Hitzewelle: Die Wirtschaftskammer meldet bereits Wartezeiten für Besteller von Klimaanlagen. Die ÖBB haben in einem Pilotprojekt in Vorarlberg auf einer Strecke von 5 Kilometern die Gleise weiß angestrichen. Damit soll die Temperatur um acht Grad gesenkt werden, was Hitzeschäden vermeidet. Der erste Härtetest steht für diese Woche an.

Hitze-Luft aus Afrika heizt Europa auf

Nicht nur bei uns, in ganz Europa steigen in dieser Woche die Temperaturen. Aus Afrika wird immer mehr Heißluft nach Europa geschaufelt. Täglich wächst die rote Hitzezone. Bis nach Skandinavien breitet sie sich aus. Dabei purzeln Rekorde. Im sonst eher kühlen London geht es bis Donnerstag auf 32 Grad nach oben. Noch heißer wird es in Frankreich, das schon im Juni unter großer Hitze stöhnte. 42 Grad erwartet man am Donnerstag in der Hauptstadt Paris. Dagegen sind die Temperaturen in Wien mit 34 Grad geradezu angenehm.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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