05. Juli 2019 | 09:03 Uhr

Regen Sturm Wetter © Symbolbild/Getty Images

Kaltfront bringt Temperatur-Knicks

Jetzt kommt Temperatursturz von 10 Grad!

In Salzburg beispielsweise rattern die Temperaturen von 32 Grad in einem Tag auf 21! 

Wien. Ein Freizeit-Tipp für das Wochenende: Den Badespaß nicht aufschieben! Denn am Samstag wird es laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Donnerstag überwiegend sonnig und hochsommerlich warm, ab Sonntag dagegen wechselhaft und deutlich kühler.

In den meisten Landesteilen präsentiert sich, trotz ein paar harmloser Wolken, das Wetter am Freitag bis zum Abend von seiner überwiegend sonnigen Seite. Nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten ziehen jedoch im Tagesverlauf von Nordwesten ausgedehnte Wolkenfelder in mittelhohen oder hohen Schichten durch. Diese trüben hier den Sonnenschein zeitweise deutlich. Die Wahrscheinlichkeit für ein paar Regentropfen ist aber allgemein gering. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht in den nördlichen und östlichen Landesteilen mäßig, mitunter sogar lebhaft. In der Früh hat es zwölf bis 19 Grad, tagsüber 25 bis 33 Grad.

Am Samstag scheint noch einmal verbreitet die Sonne. Vor allem nachmittags ziehen jedoch nördlich des Alpenhautkammes wieder einige ausgedehntere Wolkenfelder in höheren Schichten durch. Im Südwesten bilden sich mitunter ein paar Quellwolken sowie über den Berggipfeln isolierte gewittrige Regenschauer. Es kommt tagsüber mäßiger, mit Ausnahme des Südens auch lebhafter Westwind auf. Die Temperaturen umspannen in der Früh elf bis 20 Grad, tagsüber 28 bis 35 Grad.

Temperatur-Sturz um 10 Grad

Eine Kaltfront von Norden bringt am Sonntag im ganzen Land sehr unbeständiges Wetter. Verbreitet ist neben zeitweiligem Sonnenschein mit Quellwolken und Gewittern oder kräftigen Regenschauern zu rechnen. Am ehesten trocken bleibt es im Nordosten. Der Wind weht abseits der Gewitter schwach bis mäßig aus West bis Nord. Das Thermometer zeigt in der Früh 14 bis 23 Grad, am Tag maximal 21 bis 28 Grad. In Salzburg beispielsweise rattern die Temperaturen von 32 Grad in einem Tag auf 21! Irre: Das sind sogar über 10 Grad Temperatur-Knicks. 

Leicht unbeständig geht es laut ZAMG-Prognose in vielen Landesteilen noch durch den Montag. Neben sonnigen Phasen ziehen tagsüber von Nordwesten auch dichte Wolkenfelder durch und dabei gehen vor allem im Westen und Süden auch lokale Regenschauer nieder. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord mit Frühtemperaturen von zehn bis 18 Grad, und Tagesmaxima von 22 bis 28 Grad.

Im Süden startet der Dienstag noch mit dichten Wolken und abklingenden Regenschauern. Sonst ist es meist schon trocken und tagsüber aufgelockert bis stark bewölkt. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten teils lebhaft aus West bis Nord. Auf Frühtemperaturen von elf bis 17 Grad, folgen Tageshöchstwerte von 18 bis 25 Grad.

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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