26. Dezember 2023 | 17:23 Uhr

Hochwasser-Warnschild © Getty (Symbolbild)

Nach Deutschland

Jetzt auch Hochwasser-Angst in Österreich

Das Sturmtief "Zoltan" hat im Nachbarland Deutschland für massive Regenfälle und daraus folgende Überflutungen gesorgt. Nun steigt auch in Österreich die Sorge vor möglichem Hochwasser.

Hochwasser-Alarm statt weiße Weihnachten – bei unseren deutschen Nachbarn gab es insbesondere über das Feiertagswochenende starke Regenfälle. Die Hochwasserlage ist deshalb nun in mehreren Bundesländern extrem angespannt. Weil die Okertalsperre aufgrund der Wassermassen voll ist, droht der Stadt Braunschweig sogar eine Flutwelle.

Bereits in den vergangenen Tagen wurden wegen der Überschwemmungen mehrere Orte evakuiert, hunderte Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Wie sieht es indes in Österreich aus? Immerhin sorgte "Zoltan" auch hierzulande für heftige Niederschläge, Sturmschäden und Chaos im Bahn- und Straßenverkehr. Auch aufgrund der warmen Temperaturen könnten die Pegel aufgrund von Schmelzwasser steigen.

Hochwasser-Pegel in OÖ © Hydrographischer Dienst Oberösterreich

Tatsächlich stiegen die Wasserpegel an mehreren Messstellen in Oberösterreich zuletzt spürbar an. In Leopoldschlag wurde am Grenzfluss Maltsch zu Tschechien Voralarm ausgelöst. Ebenso an der Pfahnlmühle/Waldaist und am Rückhaltebecken Höft/Aubach. Allerdings wurden in allen drei Fällen die Grenzwerte nur kurzfristig überschritten, die Kurve geht jeweils wieder nach unten.

Hochwasser-Pegel in Salzburg © Land Salzburg

In Salzburg wurde an der Krimml die Alarmstufe 1 ausgelöst, jedoch zeigt auch hier die Wasserstands-Prognose nach unten. Selbiges gilt für Niederösterreich.

Hochwasser-Pegel in NÖ © Land Niederösterreich

Kleinräumige Überflutungen im Bereich von Bächen und kleinen Fließgewässern sind demnach zwar möglich, eine derart dramatische Situation wie in Deutschland dürfte in Österreich jedoch erspart bleiben.

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Trüb, im W und N aufkommender Schneeregen 1/7°

Heute Samstagnachmittag sorgt Störungseinfluss verbreitet für dichte Bewölkung. Südlich des Alpenhauptkamms regnet und schneit es weiter, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000m und 1400m. Von Nordwesten setzt ebenfalls Schneeregen ein, die Schneefallgrenze sinkt in der Folge immer mehr ab und liegt in der Nacht in den Niederungen. Der Wind weht vorerst schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Trüb und zunehmend winterlich verläuft die Nacht, denn der anfängliche Regen geht immer öfter in Schneefall bis in die Niederungen herab über. Vor allem im Bergland sowie im Osten kommt lebhafter bis starker Nordwind auf. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 6 bis plus 1 Grad.
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