12. Juli 2020 | 09:04 Uhr

Winter Frost Eis Raureif © dpa/lbn

Kaltfront bringt Abkühlung

In der Nacht gibt es jetzt sogar Frost!

Dass es im Juli Frost gab, ist fast 60 Jahre her.

Verrücktes Wetter! Auf den heißesten Tag des Jahres am Freitag, folgten Unwetter am Samstag. In der Nacht auf Sonntag schließlich kam mit einer Kaltfront die Abkühlung über Österreich: Im Defereggental (Osttirol) hatte es in St. Jakob nur 2,7 Grad!

Kühle Nächte 

Frische Nächte stehen uns auch in den nächsten Tagen bevor. In der Nacht auf Montag lässt der Nordwind nach und es wird eine ziemlich kühle Nacht. Die Temperaturen sinken auf 12 bis 5 Grad.

Bodenfrost möglich

Irre! Die frischen Nächte sorgen dafür, dass es in ungünstigen Mulden- und Beckenlagen sogar zu leichtem Bodenfrost kommen kann. Das letzte Mal, dass es im Juli Bodenfrost gab, war in den 1960er und 70er. 

So wird das Wetter heute

Im Norden und an der Alpennordseite gibt es zunächst teilweise noch hochnebelartige Restbewölkung oder Nebel, sonst ist es sonnig. Im Tagesverlauf breiten sich dann generell in der Osthälfte wieder Quellwolken aus und die Sonne scheint am Nachmittag nur noch zeitweise. Durchwegs sonnig ist es im Westen und Südwesten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im äußersten Osten auch lebhaft, aus Nordwest bis Nordost. Nachmittagstemperaturen 18 bis 25 Grad.

Das Wetter zum Wochenbeginn

Zunächst überwiegt der Sonnenschein. Neben dünnen, hohen Wolkenfeldern breiten sich tagsüber vor allem im Norden und Osten ein paar Quellwolken am Himmel aus. Einzelne Regenschauer sind über den Bergen möglich, meistens bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. Frühtemperaturen 4 bis 13 Grad, Nachmittagstemperaturen zwischen 18 und 26 Grad. 

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Einige Schauer und Gewitter. 15/25°

Während der ersten Stunden scheint noch verbreitet die Sonne. In den westlichen Landesteilen ziehen aber bereits am Vormittag auch immer dichtere Wolken auf und bringen bis Mittag von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich auch erste Regenschauer. Später breiten sich Wolken und Schauer auf alle Landesteile aus. Vor allem im Süden und Südosten mischen sich zusätzlich auch Gewitter in die Niederschläge. Die Sonne zeigt sich bis zum Abend nur noch zeitweise. Der Wind dreht mit den Regenschauern auf West bis Nordwest und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten deutlich auf. Nach 11 bis 21 Grad in der Früh, Erwärmung tagsüber auf 20 bis 31 Grad, mit den höchsten Temperaturen im östlichen Flachland sowie am Alpenostrand.
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