03. Mai 2017 | 06:47 Uhr

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Wetter extrem

Wintereinbruch im Mai: Jetzt schneit es wieder

Die Wetter-Woche hat alles zu bieten. Die Aussichten im Detail:

Der Mai bringt weiterhin klassisches Aprilwetter - unbeständig. Das bleibt auch in den nächsten Tagen so. Grund für das wechselhafte Wetter ist ein Höhentief, das sehr langsam von Frankreich über den Alpenraum nach Osten wandert. Auf der Vorderseite dieses Tiefs wird mit einer südlichen Strömung warme und feuchte Luft nach Mitteleuropa gebracht. Dadurch können hier immer wieder Schauer und Gewitter entstehen, die vereinzelt auch Starkregen bringen. Die Prognose im Detail:

Schnee
Am Mittwoch zeigt sich am Vormittag meist noch länger die Sonne, dann ist aber verbreitet mit Quellwolken zu rechnen, und je später der Nachmittag wird, desto eher bilden sich lokale Regenschauer, vor allem im Westen - von Tirol über Salzburg bis nach Oberösterreich können auch Blitz und Donner dabei sein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.500 und 2.000 Metern, die Niederschlags- und damit auch die Neuschneemengen bleiben mit 10 Zentimetern vom Arlberg bis zu den Zillertaler Alpen aber eher gering. Im Donauraum lebt Ostwind auf. Die Temperaturen steigen auf 14 bis 20 Grad.

Donnerstag: Gewitter
Der Donnerstag beginnt oft noch sonnig. Im Westen und Südwesten bilden sich aber rasch vermehrt Quellwolken, sonst erst ab dem späteren Vormittag. Am Nachmittag gehen dann verbreitet Regenschauer nieder, es ist auch mit Gewittern zu rechnen. Die höchste Gewitterneigung gibt es im Bergland, gegen Abend sind Blitz und Donner auch in Ober- und Niederösterreich zu erwarten. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1.700 Metern. Rund um den Hauptkamm, von der Silvretta bis zu den Hohen Tauern, kommen um die 20 Zentimeter Neuschnee dazu. Am ehesten trocken bleibt es im Südosten. Die Temperaturen erreichen 14 bis 22 Grad.

Schnee-Prognose für Donnerstag
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Freitag: Schauer
Am Freitag zeigt sich am Vormittag in den meisten Regionen für einige Zeit die Sonne. Östlich von Salzburg bleibt es aber unbeständig und vor allem im Bergland kommt es immer wieder zu Regenschauern. Die Schneefallgrenze liegt dabei um 2.000 Meter Seehöhe. Im äußersten Westen ist die Schauerneigung geringer. Im Donauraum und im östlichen Flachland lebt West- bis Nordwestwind auf. Höchstwerte: 14 bis 20 Grad.
 
Samstag: Sonne
Der Samstag bringt weiten Teilen des Landes Sonnenschein. Nur im Nordosten halten sich am Vormittag noch Wolken, später setzt sich aber auch dort die Sonne durch. Es bleibt überall trocken, im östlichen Flachland wird der Wind aus Nordost stärker. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 21 Grad.

Sonntag unbeständig
Der Sonntag wird unbeständig. Neben sonnigen Auflockerungen kommt es im ganzen Land immer wieder auch zu Schauern. Schnee fällt nur im Hochgebirge. Der Nordwestwind wird im Tagesverlauf an der Alpennordseite stärker. Höchstwerte: 13 bis 20 Grad.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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