08. November 2014 | 12:56 Uhr

Gail führt Hochwasser © ÖSTERREICH/ Raunig

Regen lässt nach

Hochwassergefahr in Kärnten vorbei

Pegelstand der Drau geht zurück: Völkermarkter Stausee als Puffer wurde nicht gebraucht.

Entwarnung hat es am Samstag bezüglich der Hochwassersituation in Kärnten gegeben. Der Pegelstand der Drau geht zurück, jener der Gail stieg am Vormittag nur noch leicht. Laut Hydrographischem Dienst des Landes sind vorerst keine Überschwemmungen mehr zu erwarten. Allerdings soll am Dienstag das nächste Mittelmeertief Kärnten erreichen, mit neuerlichen Regenfällen.

Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die Vorsichtsmaßnahme des Verbunds, der mehrere Draustauseen vor dem Hochwasser abgesenkt hatte. Am Donnerstag wurde festgelegt, dass der Völkermarkter Stausee im Fall des Falles als Sicherheitspuffer für Lavamünd verwendet werden könne. Wie Verbund-Sprecher Robert Zechner am Samstag erklärte, sei diese Maßnahme nicht notwendig geworden. Man habe beim Kraftwerk Edling, dem letzten vor Lavamünd, nie mehr als 1.600 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durchgelassen. Damit wurde ein neuerliches Hochwasser in Lavamünd verhindert, das vor zwei Jahren von einem Jahrhunderthochwasser betroffen gewesen war.

Am Samstag hat der Verbund bereits wieder damit begonnen, die Stauseen wieder aufzufüllen. Aktuell liege man bei den Pegelständen wieder unter dem einjährlichen Hochwasser, deshalb sei dies möglich, so Zechner. Das Wiederauffüllen geschieht langsam, es wird, abhängig von den Zuflussmengen, 24 bis 48 Stunden dauern.

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Zunächst ist es dicht bewölkt und es schneit noch besonders im Süden, teils Osten und im Bergland, besonders im Südosten schneit es am Vormittag teils noch kräftig bis in die Niederungen. Überall sonst liegt die Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Spätestens am Nachmittag klingt der Niederschlag dann überall ab. Am längsten schneit oder regnet es im Südosten und rund um den Arlberg. Teilweise zeigt sich am Nachmittag sogar die Sonne, vor allem in Ober- und Niederösterreich. Der Wind weht an der Alpensüdseite und im Osten mäßig bis lebhaft aus Nordwest, ganz im Osten teils auch kräftig. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 8 Grad.
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