06. Februar 2017 | 10:39 Uhr

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Wochen-Prognose

Hoch "Erika" bringt den Dauerfrost zurück

Kälte aus Russland kommt nach Mitteleuropa; jetzt wird es wieder frostig.

Mit Schnee, Regen und Kälte hat sich am Montag der Winter zurückgemeldet. Grund für das Winter-Comeback ist die Großwetterlage in Europa: Das Italien-Tief „Marcel“ beförderte feuchte Luft in den Alpenraum. Am Dienstag zieht "Marcel" weiter in Richtung Balkan, damit stabilisiert sich das Wetter bei uns wieder.

Der Winter bleibt uns aber diese Woche erhalten, und besonders im Norden und Osten gibt es wieder Dauerfrost. Schuld an der neuen Kältewelle ist Hoch „Erika“. Das Hochdruckgebiet hat sich über Skandinavien breitgemacht und steuert an seinem südlichen Rand entlang kalte Luft aus Russland in Richtung Mitteleuropa. Erst zum Wochenende hin steigen die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt. Die Aussichten im Detail:

Dienstag
Am Dienstag schneit es zwischen dem Tiroler Unterland und dem westlichen Niederösterreich bis in den Nachmittag hinein, die Neuschnee-Mengen sind insgesamt aber gering. Überall sonst ist es meist schon trocken, Restwolken halten sich hingegen hartnäckig und lockern erst im Tagesverlauf ein wenig auf. Kontinentale Kaltluft strömt in den Osten Österreichs. Die Temperaturen steigen auf minus 3 bis plus 8 Grad - mit den höchsten Werten im Westen.

Mittwoch
Am Mittwoch ziehen im Westen und Südwesten Wolken einer Kaltfront auf, dabei ist leichter Regen, oberhalb von 700 Metern Schneefall, möglich. Länger sonnig kann es im Norden und Osten werden. In der Früh teils bitterkalt mit bis zu minus 17 Grad, untertags minus 8 Grad im Osten und bis zu plus 6 Grad im Westen.

Donnerstag
Von Südosten her breiten sich am Donnerstag schließlich an der Alpensüdseite und im Osten dichte, tiefe Wolkenfelder aus. Dort scheint die Sonne kaum, mitunter kann es sogar ein paar Schneeflocken geben. Im Westen und Norden hingegen scheint die Sonne deutlich öfter und länger. In der Früh bis zu minus 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus 5 bis plus 8 Grad, erneut mit den positiven Temperaturen im Westen.

Freitag
Freitags halten sich vom Waldviertel über das Burgenland bis ins Klagenfurter Becken, aber auch am Bodensee, zähe Hochnebelfelder. Sonst ist es meist sonnig. Der Wind lebt im Norden und Osten lebhaft auf. Tageshöchsttemperaturen bei Nebel leicht frostig, sonst 1 bis 6 Grad.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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