30. Juni 2015 | 10:55 Uhr

heat38.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Tipps für Autofahrer

Hitzefalle Auto: So schützen Sie sich

Ab 40 Grad Innentemperatur wird es im Auto gefährlich.

Schon bei Außentemperaturen von 25 Grad und Sonnenschein kann ein Auto zur Hitzefalle werden, wie ein aktueller Test des Autofahrerklubs ÖAMTC zeigt. "Der Aufenthalt im Fahrzeug wird ab 40 Grad gefährlich, weil der Organismus dann kaum noch kompensieren kann. Der Test zeigt, dass solche Temperaturen in einem geschlossenen, in der Sonne stehenden Auto bereits nach kurzer Zeit erreicht werden", so ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl zusammen. "Besonders für Kinder sind derartige Temperaturen sehr riskant."

Bei dem Test wurde wurde direkte Sonneneinstrahlung an einem durchschnittlichen Sommertag (Außentemperatur: 25 Grad) simuliert.

Schwarze Autos heizen sich am schnellsten auf
Dunkler Lack absorbiert mehr Sonnenstrahlen. Die Folge: Schwarze oder dunkle Autos heizen sich wesentlich schneller auf. "Ein schwarzes Autodach wird innerhalb einer Stunde bis zu 80 Grad heiß - eine Berührung führt in Sekundenschnelle zu Hautverbrennungen", so der ÖAMTC-Experte. Der Temperaturunterschied zum weißen Fahrzeugdach liegt bei rund 20 Grad.

"Innerhalb von 45 Minuten erreicht die Innentemperatur bei konstanter Sonneneinstrahlung und 25 Grad Außentemperatur die kritischen 40 Grad. Im Kopfbereich des Fahrers steigt sie sogar auf 55 Grad an", erklärt der ÖAMTC-Techniker.

Sonnenschutzfolie
Viele Autofahrer versuchen, ihr Fahrzeug mit einer Folie in der Frontscheibe vor großer Hitze zu schützen. Das ist durchaus wirksam. "Ohne Folie steigt die Temperatur am Armaturenbrett innerhalb einer Stunde auf 77 Grad an. Mit Folie kommen in der gleichen Zeit 'nur' 35 Grad zusammen", so Kerbl. Auch die generelle Innentemperatur ist mit Sonnenschutzfolie um rund zehn Grad kühler. Wichtig: Die Folie muss verspiegelt und stark reflektierend sein, um solche Ergebnisse zu erzielen.

So schützt man sich vor der Hitzefalle Auto

  • Nicht im geschlossenen, stehenden Auto aufhalten: Man sollte sich nie in einem geschlossenen, ungekühlten Auto aufhalten. Speziell Kinder und Tiere dürfen nicht einmal kurz in einer solchen "Hitzefalle" sein. Vorsicht auch vor Verbrennungen: Die Innenausstattung (Ganghebel, Sitze, Lenkrad) kann schnell bis zu 60 Grad heiß werden.
  • Zeit lassen: Steht das Auto längere Zeit in der Sonne, sollte man die Türen öffnen und ein paar Minuten für Durchzug sorgen, bevor man losfährt. Denn auch die Konzentrationsfähigkeit nimmt bei großer Hitze stark ab.
  • Klimaanlage: Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad betragen. Alles, was darüber hinausgeht, belastet den Organismus und fördert eine Erkältung.
     

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Vor allem im SW sonnig. 13/24°

Anfangs scheint vor allem im Osten und Südosten noch die Sonne, doch schon bald erfassen dichte Wolken das ganze Land. Danach zeigt sich die Sonne kaum noch. Im Westen und Nordwesten ist es bereits von der Früh weg trüb und nass. Im Tagesverlauf verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt langsam ostwärts. Trocken bleibt es vermutlich nur ganz im Osten, Südosten und Süden. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 22 Grad, mit den höchsten Werten im trockenen Südosten. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag ist es verbreitet dicht bewölkt und oft regnerisch. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt zwischen dem Flachgau und dem Mariazeller Land. Am längsten trocken ist es ganz im Süden und ganz im Westen. Hier lockert es auch in der zweiten Nachthälfte immer öfter auf. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite am Morgen auch lebhaft aus West. Tiefsttemperaturen der Nacht 8 bis 16 Grad.
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