26. Juni 2026 | 14:16 Uhr

Railjet © APA (Symbolbild)

Probleme

Hitze-Chaos: ÖBB warnen vor Zug-Ausfällen

Angesichts der außergewöhnlichen Hitzewelle warnen die ÖBB vor möglichen Einschränkungen im Bahnverkehr.  

Für Freitag und die kommenden Tage rechnen die Bundesbahnen mit Belastungen der Infrastruktur, da die extrem hohen Temperaturen Schienen und Oberleitungen stark beanspruchen. Nicht unbedingt notwendige Bahnreisen sollten deshalb nach Möglichkeit verschoben werden.

Besonders problematisch sind sogenannte Gleisverwerfungen. Durch die enorme Hitze dehnen sich die Schienen aus und können sich verformen. In solchen Fällen müssen Strecken kurzfristig gesperrt oder Züge langsamer fahren, um die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern zu gewährleisten. Die ÖBB schließen deshalb Verspätungen, temporäre Einschränkungen einzelner Streckenabschnitte sowie Anpassungen der Fahrgeschwindigkeit nicht aus. Zusätzlich werden verstärkte Wartungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt.

Besondere Belastung

Wer dennoch reisen muss, sollte sich vor der Abfahrt über die aktuelle Betriebslage informieren, ausreichend Zeit einplanen sowie genügend Trinkwasser und Sonnenschutz mitnehmen. Informationen zum Zugverkehr stehen über die ÖBB-App, die Website und die Servicehotline zur Verfügung.

Die Bundesbahnen betonen, dass sie ihr Schienennetz bereits auf hohe Temperaturen vorbereitet haben. Auf Hochleistungsstrecken kommen ausschließlich schwere Betonschwellen zum Einsatz, die das Risiko von Gleisverwerfungen deutlich verringern. Zudem werden die Strecken regelmäßig mit Messfahrten kontrolliert und mögliche Schwachstellen vorsorglich beseitigt.

Auch die Oberleitungen stehen bei der anhaltenden Hitze unter besonderer Belastung. Laut ÖBB werden spezielle hitzebeständige Komponenten eingesetzt, um eine Überhitzung der Anlagen zu verhindern. Dennoch lassen sich die Auswirkungen extremer Wetterereignisse trotz umfangreicher Vorsorgemaßnahmen nicht vollständig ausschließen.

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Zunehmend gewittrig, 18/30°

Vorerst scheint noch verbreitet die Sonne, doch schon bald kommen im Bergland und im Westen dichtere Wolken auf. Es beginnt erst zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mariazeller Land zu regnen. Am Nachmittag ist in den meisten Landesteilen mit Regenschauer und Gewittern zu rechnen, wobei der Schwerpunkt im Südosten und Süden liegt. Hier können die Gewitter auch heftig ausfallen. Am längsten trocken ist es in Oberösterreich und dem Rheintal. Der Wind weht abseits von Gewittern meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 27 bis 34 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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