21. September 2015 | 08:35 Uhr

flachau5.jpg © LPD Salzburg

Salzburg

Föhn-Sturm verursachte Flugzeug-Crash

Die Maschine zerschellte in den Bergen bei Flachau.

Die Ursache für den verheerenden Absturz des Leichtflugzeugs Sting TL 2000 mit zwei Todesopfern scheint geklärt: Die kleine Maschine geriet am Donnerstag in den Horror-Föhn über Österreich, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 156 km/h übers Land fegte.

Maschine zerschellte
in 1.540 Meter Höhe

Die Turbulenzen über den Schladminger Tauern waren derart heftig, dass selbst die beiden erfahrenen Piloten Vladimir B. (76) aus Deutsch Wagram und sein britischer Freund Peter H. (75) aus Leicester chancenlos waren. Sie schafften es trotz mehrerer Versuche nicht, rechtzeitig über den Bergrücken zu kommen. Das Flugzeug stürzte im Bereich des Grießenkarecks ab und zerschellte auf 1.540 Meter Höhe.

Wie berichtet, waren die Piloten in Breclav (CZ) gestartet und wollten nach Spanien, wo beide Ferienhäuser haben. Ihr Tagesziel war Trento in Südtirol. Auf halbem Weg gerieten sie aber in Schwierigkeiten und um 10.50 Uhr verschwand der Flieger vom Radar. Der Funkkontakt riss ab, die Maschine wurde als vermisst gemeldet.

Zwei Tage später wurde das Wrack entdeckt. Experten führen nun die Ermittlungen weiter.

(wef)

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Etwas Nebel, oft Sonne, 4/18°

Zur Wochenmitte sorgt eine Störungszone anfangs verbreitet für dichte Wolken und oft auch Regenschauer, besonders in den Staulagen der Alpennordseite. Hier bleibt es teilweise bis zum Abend trüb und nass. Insgesamt setzt sich aber im Laufe des Tages immer öfter die Sonne durch. Am Nachmittag sind meist nur noch dünne Schleierwolken am Himmel. Am längsten sonnig und ganztägig trocken ist es im Süden. Die Schneefallgrenze liegt meist über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite zeitweise auch lebhaft aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Regenschauer allmählich ab, danach verläuft die Nacht auf Donnerstag meist niederschlagsfrei und gering bis mäßig bewölkt. In den meisten Regionen ziehen nur hohe Schleierwolken durch, in einigen Tälern ist mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. In den frühen Morgenstunden können sich auch im Süden und im Donauraum Nebelfelder bilden. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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