31. Juli 2017 | 09:18 Uhr

FlutwelleTirol.jpg © Feuerwehr Pians

Schwere Unwetter

Flutwelle rast durch Ort in Tirol

Unglaubliches Video - Bäche übergegangen, zahlreiche Bäume umgestürzt.

Schwere Unwetter mit Starkregen und Sturm sind am Sonntagnachmittag über ganz Tirol niedergegangen. "In Pians und Grins (Bezirk Landeck) sind aufgrund der starken Regenfälle zwei Bäche über die Ufer getreten und die Tiroler Straße (B171) musste aufgrund von Murenabgängen gesperrt werden", sagte eine Sprecherin der Polizei zur APA.

Im Bezirk Kufstein waren mehrere Bäume auf Straßen gestürzt. "Ein Baum traf einen Pkw mit Insassen. Verletzt wurde dabei aber niemand", so die Beamtin. Zwischen Ellmau und Söll musste die Loferer Straße aufgrund eines umgestürzten Baumes für rund drei Stunden gesperrt werden.

In Langkampfen fiel eine Stromleitung auf den Boden, woraufhin ein Wiesenbrand entstand. Die Feuerwehr konnte diesen jedoch rasch wieder unter Kontrolle bringen. Im Ortsteil Sebi von Niederndorf in Tirol trat ebenfalls ein Bach über und vermurte eine Straße. In Kundl drohte ein Baugerüst umzustürzen. Es wurde jedoch noch rechtzeitig abgesichert.

Auch im Bezirk Schwaz gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze. Auf die Gemeindestraße zwischen Weer und Weerberg waren wegen eines entwurzelten Baumes mehrere Steine gestürzt. In Wattens und Kolsass im Bezirk Innsbruck Land waren ebenfalls mehrere Bäume auf Straßen gestürzt und das Sellraintal war vorübergehend ohne Strom.
 

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Regen- und Schneeschauer, etwas Sonne, 1/9°

Im Süden ist es vorerst länger sonnig, sonst gibt es bei aufgelockerter, oft auch starker Bewölkung einige Regen- oder Schneeregenschauer bis zum Abend. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 500 und 800m Seehöhe. Zwischendurch kommt aber auch regional die Sonne hervor. Der Wind weht mäßig, im Lee der Berge auch lebhaft aus Nordwest bis Nord, im Westen und Nordwesten ist der Wind deutlich schwächer. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 12 Grad. Heute Nacht: In der Nacht geht es in der Osthälfte mit stärkeren Wolkenfeldern und einigen Schauern weiter. Die Schneefallgrenze sinkt teilweise auf 700 bis 300m Seehöhe. Im Westen gibt es auch längere Auflockerungen und deutlich weniger Schauer. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Lee der Berge vor allem zum Südburgenland auch lebhaft aus Nord bis Nordost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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