06. Jänner 2018 | 11:59 Uhr

Lawine Groglockner Kals © APA/ZEITUNGSFOTO.AT

Unglück

Lawine in Osttirol: Zweiter tot geborgen

Ein Schneebrett hatte zwei Deutsche erfasst und getötet.

Nach einem Lawinenabgang am Freitag bei Kals in Osttirol hat auch der zweite Verschüttete am Samstag nur noch tot geborgen werden können. Er sei rund einen Meter tief verschüttet gewesen, berichtete der Einsatzleiter gegenüber der APA. Die Suchaktion sei damit beendet und die Rettungsmannschaften bereits wieder im Tal, hieß es.

Zwei Deutsche im Alter von 25 und 26 Jahren waren am Freitag gegen Mittag im freien Skiraum von den Schneemassen mitgerissen worden. Da den Lawinenabgang niemand beobachtet hatte, wurden die Rettungskräfte erst gegen 15.00 Uhr von zwei Einheimischen, die zufällig auf den Lawinenkegel gestoßen waren, alarmiert. Einer der beiden Verschütteten wurde bereits am Freitag geborgen, auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Am Freitagabend musste die Suche dann aufgrund der hohen Lawinengefahr unterbrochen werden.

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Sonne-Wolken, im O vermehrt Schauer. 0/14°

In der ersten Tageshälfte muss zumindest im Donauraum und in einigen Tälern und Becken mit Nebel- oder Hochnebelfeldern gerechnet werden. In der Westhälfte Österreichs wird es zunehmend sonnig, in Vorarlberg und Tirol vielerorts sogar nahezu wolkenlos. Weiter im Osten entstehen hingegen vor allem am Nachmittag ausgehend vom Berg- und Hügelland immer häufiger Quellwolken und in der Folge auch ein paar Regenschauer. Am Abend klingen diese großteils wieder ab. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 9 bis 16 Grad.
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