27. Dezember 2018 | 08:19 Uhr

Lawine Tirol Vier TOte © APA/Zeitungsfoto.at

Weihnachtswunder

Bub überlebt 40 Minuten unter Schneemassen

Der Zwölfjährige konnte nach Lawinenunglück gerettet werden.

Ein Zwölfjähriger hat nach einem Lawinenabgang in den französischen Alpen 40 Minuten unter den Schneemassen überlebt. Rettungskräfte fanden den Buben, der abseits der markierten Piste Ski gefahren war, am Mittwochnachmittag bei Bewusstsein auf, wie die Bergrettung mitteilte.
 
"Das ist ein Wunder, denn er hatte kein Lawinensuchgerät bei sich", erklärten die Rettungskräfte. "Die Überlebenschancen sind nach 15 Minuten unter dem Schnee minimal." Der Bub habe viel Glück gehabt.
 
Die Lawine hatte den Zwölfjährigen mitgerissen, kurz nachdem dieser mit seinen Eltern eine markierte Piste verlassen hatte. Ein Suchhund fand die Stelle, an der er unter dem Schnee begraben lag. Den Angaben zufolge kam der Bub mit einem gebrochenen Bein und einem großen Schrecken davon. Er wurde ins Krankenhaus von Grenoble eingeliefert.

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Oft sonnig, weniger Nebel. 2/9°

Wolkenfelder einer schwachen Störung ziehen von Nordwesten über Österreich. Diese lichten in den Niederungen für ein paar Stunden auch hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, trüben abseits der typischen Nebelgebiete aber das sonst strahlend sonnige Wetter. Besonders zäh sind die Nebel im Südosten des Landes. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus eher westlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 4 Grad, bei guter Winddurchmischung auch bis plus 8 Grad im Wienerwald, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 12 Grad.
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