27. Jänner 2023 | 21:18 Uhr

Winter Schnee © Getty

Warm anziehen

Bis -11 Grad: Nächster Winter-Hammer steht bevor

Schon am Freitag kündigte sich die nächste Winterwelle in Österreich an, sogar in Wien wurden die Straßen durch Neuschnee weiß angezuckert. Wirklich winterlich wird es dann am Montag.

Da erreicht eine Kaltfront den Norden und Westen Österreichs mit Schneefall und ein paar Regentropfen in den Niederungen, prognostizierten die Meteorologen von Geosphere Austria.

Samstag

Vielerorts folgt am Samstag der nächste bewölkte Tag. Es schneit gelegentlich, vor allem im Nordstau der Alpen. Größere Neuschneemengen sind aber nicht zu erwarten. Auflockerungen bleiben in Summe selten. Sonniger ist es nordföhnbedingt südlich des Hauptkamms, speziell in Osttirol und Kärnten, ein paar Sonnenstunden sollten sich auch in Vorarlberg und Nordtirol ausgehen. Zusätzlich zu den Nordföhnstrichen macht sich auch am Alpenostrand, im Burgenland und im Wiener Becken teils lebhafter, eisig kalter Nordwestwind bemerkbar.

Die Frühtemperaturen belaufen sich auf minus neun bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus drei bis plus zwei Grad.

Sonntag

Von Westen her beginnt am Sonntag der Luftdruck weiter anzusteigen. Der Ostalpenraum gelangt in eine schwache, nordwestliche Strömung. Insgesamt ist es sonnig mit zumeist hohen Wolkenfasern. Auch die Hochnebeldecke über dem östlichen Flachland sollte sich von Westen her im Tagesverlauf allmählich auflösen. Bis zum Abend bleiben Hochnebel mit Schneegriesel oder Nieselregen voraussichtlich im Burgenland sowie im südlichen Wiener Becken hartnäckig. Mäßiger Wind mit zunehmend westlichen Richtungen weht in allen Landesteilen.

Die Frühtemperaturen steigen je nach Bewölkungsgrad und Wind auf minus elf bis null Grad, die Tageshöchsttemperaturen auf minus vier bis plus sechs Grad.

Montag

Zum Beginn der Arbeitswoche am Montag sinkt der Luftdruck von Norden her, der Ostalpenraum gelangt in eine markante nordwestliche Strömung. Im Tagesverlauf erreicht eine Kaltfront den Norden und Westen Österreichs mit Schneefall und ein paar Regentropfen in den Niederungen. In den Nordstaulagen zwischen Vorarlberg und dem Mostviertel schneit es anhaltend und ergiebig. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind bläst auf den Bergen und auch am Alpenostrand zunehmend stürmisch aus West.

Die Frühtemperaturen erreichen Werte zwischen minus elf in den Tälern Osttirols und plus zwei Grad mit Wind im östlichen Flachland, die Tageshöchsttemperaturen ein bis sechs Grad.

Dienstag

Am Dienstag verbleibt der Alpenraum in der nordwestlichen Strömung. Tagsüber lassen bis auf die Nordstaulagen die Niederschläge vorübergehend nach, ehe sich eine weitere Störung von Westen her mit Schneefall und Schneeregen unterhalb 500 Meter annähert. Im Süden bleibt es niederschlagsfrei. Dazu bläst anhaltend kräftiger, auf exponierten Lagen insbesondere am Alpenostrand auch stürmischer Westwind.

Die Frühtemperaturen belaufen sich je nach Wind auf minus sieben bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen auf plus acht Grad in den südlichen Föhnstrichen.

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Wolken & Regen, später sonniger, 6/17°

Zur Wochenmitte sorgt eine Störungszone anfangs verbreitet für dichte Wolken und oft auch Regenschauer, besonders in den Staulagen der Alpennordseite. Hier bleibt es teilweise bis zum Abend trüb und nass. Insgesamt setzt sich aber im Laufe des Tages immer öfter die Sonne durch. Am Nachmittag sind meist nur noch dünne Schleierwolken am Himmel. Am längsten sonnig und ganztägig trocken ist es im Süden. Die Schneefallgrenze liegt meist über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite zeitweise auch lebhaft aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Regenschauer allmählich ab, danach verläuft die Nacht auf Donnerstag meist niederschlagsfrei und gering bis mäßig bewölkt. In den meisten Regionen ziehen nur hohe Schleierwolken durch, in einigen Tälern ist mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. In den frühen Morgenstunden können sich auch im Süden und im Donauraum Nebelfelder bilden. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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