31. Mai 2017 | 12:05 Uhr

bergrettung.jpg © bergrettungsdienst

Salzburg

Berg-Drama: Vermisster Tiroler tot gefunden

28-Jähriger stürzte im Bereich des Einstiegs zum Klettersteig Leogang Süd ab.

Hilfsmannschaften haben am Mittwochvormittag den abgängigen Tiroler nur mehr tot gefunden. Der 28-Jährige aus dem Raum Pillersee im Unterland war im Bereich des Einstiegs zum Klettersteig Leogang Süd abgestürzt, sagte Polizei-Sprecherin Eva Wenzl. Angaben über die Ursache oder die Höhe des Absturzes gab es vorerst keine. Die Leiche wurde mit dem Polizeihubschrauber geborgen.

Der Tiroler war Dienstag früh zu einer Tour auf das Birnhorn (2.634 Meter) in den Leoganger Steinbergen aufgebrochen. Als er in den Abendstunden immer noch nicht zurückgekommen war, machte sich seine Schwester auf die Suche und entdeckte das Fahrzeug des Bruders auf dem Parkplatz beim Aufstieg zum Birnhorn. Sie verständigte daraufhin die Polizei, die eine Suchaktion der Bergrettung auslöste. Diese dauerte bis etwa 2.00 Uhr an, ehe sie wegen der Dunkelheit und der damit verbundenen Absturzgefahr abgebrochen wurde. Teilweise liege oben noch Schnee, die Suche sei einfach zu gefährlich geworden, sagte Bergrettungs-Sprecherin Maria Riedler.

Am Mittwoch wurde um 6.00 Uhr mit der neuerlichen Suche nach dem Vermissten begonnen. Die Handyortung blieb ohne Erfolg, doch mit Hilfe des Laptops des Abgängigen konnte dessen Mobiltelefon geortet und die Leiche des Tirolers gefunden werden. Der 28-Jährige - die Polizei hat das ursprünglich genannte Alter (38 Jahre) korrigiert - lag in einem völlig anderen Bereich, als gestern vermutet und auch gesucht worden war. Die Bergrettung nimmt an, dass er seine Pläne kurzfristig geändert hatte.


 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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