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(Daten von 14:00 Uhr)
28. November 2019 11:05
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Temperatursturz

Jetzt kommt Schnee bis nach Wien

Der Winter ist da! Jetzt wird es auch in Wien das erste Mal weiß.

Pünktlich zum Advent kommt nun auch der Winter nach Österreich. Wie die aktuellen Prognosen zeigen, steht uns ein massiver Temperatursturz mit jeder Menge Neuschnee bevor. Dabei soll es auch in Wien am Montag das erste Mal schneien.
 

Die Prognose im Detail

Der schwache Störungseinfluss hält am Donnerstag an, über weite Strecken ist der Himmel mit dichten Wolken überzogen und zeitweise regnet es ein wenig. Häufiger fällt Regen im Süden und Südosten. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 1.300 bis 1.600 m, im Süden fällt Schnee kaum unter 2.000 m herab. Die Sonne macht sich allgemein rar, lokal können aber ein paar Sonnenstrahlen dabei sein. Tagsüber weht nur schwacher Wind, am Abend frischt der Wind aus Südwest bis West dann etwas auf. Frühtemperaturen 1 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad.
 
Die großräumige Strömung dreht am Freitag auf West und eine Kaltfront legt sich an die Alpennordseite. Häufiger auflockern wird es dann nur noch im Süden, wo es auch weitgehend trocken bleibt. Sonst gibt es nur wenige Sonnenfenster und zeitweise etwas Regen. Bis zum Abend wird der Niederschlag an der Alpennordseite langsam stärker. In der Nacht sinkt die Schneefallgrenze hier dann unter 1.000 m. Der Wind frischt weiter auf und weht nördlich des Alpenhauptkammes oft recht lebhaft aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen 0 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 11 Grad
 

Schnee bis nach Wien

Entlang der Alpennordseite hält sich am Samstag noch länger starke Bewölkung, daraus kann stellenweise noch etwas Schnee oder Schneeregen auf 900 bis 500 m herab fallen. Im Tagesverlauf klingt der Niederschlag weitgehend ab, die Wolken lockern immer mehr auf. Im Süden überwiegt sonniges Wetter, im Norden und Osten wechseln Sonne und aufgelockerte Bewölkung. Vor allem im östlichen Flachland und auf den Bergen weht für einige Stunden noch lebhafter Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad, Tageshöchsttemperaturen 2 bis 8 Grad.
 
 
Örtlich können sich am Sonntag in der Osthälfte ein paar Nebel-und Hochnebelfelder recht zäh halten, außerhalb davon scheint die Sonne. Von Westen und Südwesten ziehen im Tagesverlauf Wolkenfelder übers Land. Gebietsweise fallen sie dichter aus und bringen an der Alpensüdseite stellenweise auch etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze bewegt sich dabei zwischen 1.000 und 1.300 Meter Seehöhe. Am Abend breiten sich die Niederschläge allmählich weiter aus und werden im Süden mitunter stärker. Der Wind bläst an der föhnigen Alpennordseite sowie am Alpenostrand teils stärker auflebend aus Süd bis Südost. In der Früh zeigt das Thermometer minus fünf bis plus drei Grad, am Tag höchstens zwei bis acht Grad.
 
 Bereits in der Nacht auf Montag breiten sich mit den dichten Wolken Regenfälle auf die meisten Landesteile aus. Im Norden regnet oder schneit es nur wenig, im Süden hingegen teilweise kräftig. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt aus heutiger Sicht in Unterkärnten. Die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen 400 und 1.200 Meter Seehöhe. Der Wind weht im Süden schwach, sonst oft mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest mit Frühtemperaturen von minus zwei bis plus drei Grad und Tageshöchsttemperaturen von einem bis sechs Grad.
 
Am Dienstagvormittag liegen laut ZAMG-Prognose noch ein paar Wolkenfelder über den Alpen und bringen noch unergiebigen Schneefall. Im Tagesverlauf lösen sich die Störungsreste aber auf und damit scheint recht verbreitet die Sonne. Nebelfelder halten sich nur lokal, am ehesten im Süden. Der Wind kommt aus West bis Nord und weht vor allem über den Bergen und im Osten lebhaft auffrischend (Frühtemperaturen: minus sieben bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen: ein bis sechs Grad.
 
 



 

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Wussten Sie schon ...

Unterkühlter Regen tritt dann auf, wenn die Regentropfen aus einer Wolke fallen, deren Temperatur über 0°C liegt, unterhalb der Bewölkung sich aber eine Luftschicht befindet, deren Temperatur unter 0°C ist. Derartige Wetterlagen kommen häufig im Winter vor und bilden sich dann aus, wenn in der Höhe Warmluft aufgleitet und sich dabei ein Nimbostratus ausbildet, aus dem Niederschlag fällt (Warmfront), in Bodennähe aber noch von einer vorangegangenen Hochdruckwetterlage sehr kalte Luft lagert. Siehe auch ''maskierte Kaltfront''. Solche Wetterlagen führen blitzartig zu Glatteisbildung am Erdboden und zum Eisansatz an dort befindlichen Gegenständen (schwere Unfälle im Straßenverkehr, geknickte Antennen und Masten, zerrissene Hochspannungsleitungen, entwurzelte Bäume). Besonders gefährlich für den Flugverkehr (im Steig- und Sinkflug).
 
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