26. Juni 2026 | 14:10 Uhr © Getty Das sind Hotspots 42 Grad! Hitze-Hammer trifft Österreich Der Höhepunkt der ersten großen Hitzewelle des Sommers steht Österreich unmittelbar bevor. Schon am Samstag steigen die Temperaturen verbreitet auf 34 bis 39 Grad, ehe die Glut am Sonntag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Dann sind im Osten des Landes sogar Spitzenwerte von bis zu 42 Grad möglich – damit könnte der bisherige österreichische Temperaturrekord von 40,5 Grad fallen. Besonders betroffen sind das Weinviertel in Niederösterreich, Wien und das Burgenland. Dort dürfte die 40-Grad-Marke vielerorts überschritten werden. Auch in Oberösterreich und Salzburg sind neue Hitzerekorde nicht ausgeschlossen. Vergleichsweise etwas milder bleibt es lediglich in Tirol. Der Samstag präsentiert sich zunächst nahezu wolkenlos und sonnig. Erst über den westlichen Bergen bilden sich im Tagesverlauf Quellwolken, aus denen sich am Nachmittag vereinzelt Wärmegewitter entwickeln können. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus östlichen bis südlichen Richtungen. Bis zu 42 Grad Am Sonntag setzt sich die extreme Hitze zunächst ungehindert fort. Während im Osten oft strahlender Sonnenschein dominiert, steigt vom Bergland aus bereits ab Mittag die Gefahr von Schauern und Gewittern – vor allem zwischen Vorarlberg und der Obersteiermark. Diese bringen lokal zwar eine Abkühlung, ändern aber nichts daran, dass vielerorts Temperaturen zwischen 34 und 40 Grad, vereinzelt sogar bis 42 Grad erwartet werden. Die aktuelle Hitzewelle reiht sich in einen langfristigen Trend ein. Nach Daten der Geosphere Austria treten Hitzeperioden heute deutlich häufiger auf und dauern wesentlich länger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Während Hitzewellen in Eisenstadt zwischen 1961 und 1990 im Durchschnitt sieben Tage anhielten, lag die durchschnittliche Dauer in den vergangenen Jahren bereits bei 18,5 Tagen. Im Rekordsommer 2024 wurden sowohl in Eisenstadt als auch in Wien sogar 31 aufeinanderfolgende Hitzetage registriert. Auch andere Landeshauptstädte verzeichnen deutlich längere Hitzephasen als früher – ein Zeichen dafür, dass extreme Sommer in Österreich zunehmend zur neuen Normalität werden.