14. April 2016 | 08:59 Uhr

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Unwetter-Bilanz

4.819 Blitze bei Unwettern in Österreich

Zahlreiche Einsätze am ersten Unwetter-Tag der Saison.

Heftige Gewitter und Sturmböen haben am Mittwoch in weiten Teilen Österreichs für zahlreiche Feuerwehreinsätze und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Am ersten großen Gewitter-Tag der Saison wurden 4.819 Blitze über Österreich gezählt.

Am meisten Regen fiel im südöstlichen Niederösterreich. Die Donau-Gemeinde Bad Deutsch Altenburg meldete 29,1 Liter pro Quadratmeter, Gumpoldskirchen 28,8 Liter. Auch im oberösterreichischen Traunviertel kamen größere Mengen zusammen - 24 Liter in Lunz am See und 23,2 in Bad Ischl.  In Wien hielt sich die Regenmenge mit 14,3 Litern in Grenzen.

Tirol

In Tirol mussten mehrere ÖBB-Bahnstrecken vorübergehend gesperrt werden. Zwischen Landeck und Schönwies-Zams war gegen 17.15 Uhr ein Baum in die Oberleitung gefallen, zwischen Kirchbichl und Kufstein verfrachtete der Sturm Abdeckplanen auf die Oberleitungen. Eine wetterbedingte Sperre gab es auch im deutschen Bahnnetz, die Züge wurden über Zell am See umgeleitet.

Salzburg
In der Stadt Salzburg sowie im Flach- und Tennengau knickten Sturmböen mehrere Bäume um. Beim Wiestalstausee musste wegen eines auf die Fahrbahn gestürzten Baumes die Landesstraße L107 kurzzeitig gesperrt werden.

Ein umgestürzter Baum sorgte am Donnerstagmorgen für Probleme auf der Bahnstrecke zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Straßwalchen, die ÖBB richtete einen Schienenersatzverkehr ein.

Oberösterreich
In Oberösterreich meldete das Landesfeuerwehrkommando bis in die Abendstunden 20 Unwetter-Einsätze - diese konzentrierten sich auf den Linzer Großraum, das Innviertel und das Salzkammergut. Sturmböen waren dabei die Hauptursache für die Einsätze. In Seewalchen stürzte ein Baum auf die B151, die für die Dauer der Aufräumarbeiten gesperrt wurde.

Auch für Donnerstag gilt eine Unwetter-Warnung , diesmal für den Osten Österreichs. Hier ist mit Sturmböen von 75 km/h und mehr zu rechnen.

Aktuelle Unwetter-Warnung
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Schwacher Zwischenhocheinfluss und eine südwestliche Höhenströmung sorgen für überwiegend sonniges und sehr mildes Wetter. In weiten Teilen Kärntens und der Steiermark gibt es vermehrt Wolken. Der Wind aus Südost bis Süd lebt im Tagesverlauf in einigen Föhntälern der Alpennordseite, am Alpenostrand und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft auf. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 19 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag nähert sich aus dem Westen eine Störungszone mit ersten Wolken. Von Vorarlberg bis nach Kärnten ist es aufgelockert bis stark bewölkt. Weiter im Norden und Osten bleibt es oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. In manchen windgeschützten Tälern und Becken bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht am Alpenostrand sowie auf den Bergen mäßig aus Südost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 7 Grad.
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