07. Februar 2022 | 10:54 Uhr

Orkan-Warnung.jpg © Getty/Fotomontage

Orkanböen

150,1 km/h: Mega-Sturm fegt über Österreich

Ein Tief über der Ostsee bescherte Österreich Orkanböen. 

Ein Tief über der Ostsee, an dessen Rückseite eine Nordwestströmung mit Kaltfront Österreich querte, hat uns stürmischen Wind beschert: In den Bergen gab es Böen von über 150 km/h, in Tieflagen waren es noch 120. Bereits am Montag tritt eine Besserung ein und die Störung wird immer weniger wirksam. Dann sollte es laut ZAMG einige Tage sonniges und trockenes Wetter geben, lediglich am Dienstag wird es im Norden und Osten Wolken geben.

 Galzig in Tirol und Semmering-Sonnwendstein verzeichneten mit 150,1 km/h die Rekordwerte der vergangenen 24 Stunden, gefolgt von der ID Alpe in Ischgl (138 km/h). Den Höchstwert im Tiefland registrierte laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik der Jauerling mit 121 km/h vor Innsbruck Uni und Innsbruck Flughafen mit 115,2 bzw. 112,7 km/h. Ungewöhnlich für Wien: Diesmal blieb die Jubiläumswarte mit 96,8 km/h hinter Wien-Unterlaa (110,8 km/h) zurück 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter