15. Jänner 2025 | 16:24 Uhr

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Zwei Szenarien

Wetterwende: Jetzt droht uns ein Knallhart-Winter

Seit Tagen sorgt Hoch Beate für kalte, klare Wintertage und frostige Nächte in Österreich. Doch die stabilen Wetterverhältnisse könnten bald Geschichte sein. 

Ein Umschwung steht bevor, der das bisherige Winterwetter grundlegend verändern könnte. Welche Szenarien uns jetzt erwarten.

Hoch Beate auf der Zielgeraden

Hoch Beate hat sich über Europa festgesetzt und prägt seit Tagen das Wettergeschehen. Die stabilen Hochdruckverhältnisse bringen ab morgen wieder überwiegend Sonnenschein, doch auch eisige Temperaturen und starke Winde, die vielerorts für gefühlte Kälte sorgen. Besonders in den Morgenstunden erreichen die Temperaturen oft Tiefstwerte, die weit unter dem Gefrierpunkt liegen. Während viele die klaren Tage genießen, sind die frostigen Nächte und glatten Straßen eine Herausforderung.

25. Jänner als entscheidendes Datum

Die Wetterprognosen deuten auf eine entscheidende Veränderung der Großwetterlage um den 25. Januar hin. Hier könnte sich entscheiden, ob das stabile Hochdruckgebiet Beate abgelöst wird.

Zwei mögliche Szenarien zeichnen sich ab:

  • Einbruch polarer Kaltluft: Kalte Luftmassen aus Norden könnten nach Europa strömen. Dieses Szenario wäre von starken Schneefällen und noch kälteren Temperaturen begleitet. Vor allem im Straßenverkehr wären Einschränkungen durch Glätte und Schneechaos zu erwarten. Winterausrüstung wäre in vielen Regionen unverzichtbar.
  • Einfluss milder Atlantikluft: Sollte sich die mildere Luft aus dem Atlantik durchsetzen, wären Regen, Tauwetter und graues Schmuddelwetter die Folge. Diese Entwicklung würde die winterliche Stimmung abrupt beenden, könnte aber gleichzeitig eine Entlastung für Regionen bringen, die mit extremer Glätte zu kämpfen haben.

Wind als ungewisse Komponente

Auch die Windverhältnisse könnten sich mit dem Wetterumschwung ändern. Derzeit sorgen eisige Böen für gefühlte Temperaturen, die oft noch kälter erscheinen als die gemessenen Werte. Sollte polare Kaltluft dominieren, könnten die Winde anhalten oder gar zunehmen. Bei milder Atlantikluft hingegen wäre eher mit stürmischen Regenwinden zu rechnen, die den Aufenthalt im Freien ebenfalls unangenehm machen.

Auswirkungen beider Szenarien

Der mögliche Wetterumschwung könnte weitreichende Konsequenzen haben. In Regionen mit starker Glätte oder Schneefall wird die Verkehrssituation eine Herausforderung bleiben. Milde Temperaturen wären für viele eine Erleichterung, könnten jedoch in höheren Lagen zu Lawinengefahr durch tauenden Schnee führen. Besonders wichtig ist die rechtzeitige Vorbereitung: Winterreifen, Streusalz und warme Kleidung bleiben für viele Regionen essenziell. Gleichzeitig sollten Regenschirme und wasserfeste Kleidung für das Szenario mit Atlantikluft griffbereit sein.

Bedenkliche Klimamuster

Das stabile Hoch Beate gibt auch Anlass, über globale Klimamuster nachzudenken. In den letzten Jahren häufen sich Hochdrucklagen, die sich über Wochen halten. Wissenschaftler diskutieren, ob dies auf langfristige Veränderungen im Klimasystem hinweist. Ein trockener, kalter Winter oder eine Phase mit heftigen Niederschlägen könnten Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wirtschaft und Infrastruktur haben.

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Im N & NO regnerisch, im S & W sonniger, 3/11°

Mit der nächsten Warmfront ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und im Norden und Osten Österreichs regnet es recht häufig. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 bis 2000m Seehöhe an. Im Westen und im Süden bleibt es trocken, hier kann sich zeitweise auch ein wenig die Sonne zeigen. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig, vor allem in exponierten Lagen teils auch lebhaft, aus West. Sonst ist es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen 4 bis 14 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht trifft die nächste Störungszone von Norden her ein. Diese bringt generell viele Wolken sowie aufkommenden Regen und Regenschauer an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Wetterbegünstigt mit Auflockerungen ist es im Süden. Der Westwind legt zu und bläst recht verbreitet mäßig bis lebhaft, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 8 Grad.
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