28. April 2012 | 12:55 Uhr

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Gletscher schmelzen schon

Österreich heißer als Spanien

Gestern wurden in Salzburg 31,5 Grad gemessen. Rekord. Heute geht Temperatur-Rallye weiter.

Auch am heutigen Samstag werden bereits zu Mittag in einigen Landesteilen Österreichs Temperaturen über 30 Grad gemessen. Salzburg meldet derzeit 31,2 Grad. In Pöchlarn sind es bereits 32 Grad.  Es ist sogar in den Alpen oberhalb von 2.000 Metern extrem warm. Die Gletscher schmelzen schon. Am Pitztaler Gletscher auf 2.850 Metern werden plus 6,2 Grad derzeit gemessen.

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Die Alpenrepublik zählt nun insgesamt zu den heißesten Orten Europas. In West- und Südeuropa ist es 15 bis 20 Grad kälter. Im sonst sonnenverwöhnten Spanien werden Temperaturen um 10 Grad gemessen - 20 Grad weniger als in Österreich. Selbst in Griechenland ist derzeit um fünf bis zehn Grad kälter als hierzulande.

Der bisherige April-Rekord stammt aus Obersiebenbrunn (Niederösterreich) mit 31,0 Grad am 24. April 1968. Den Tiroler Landesrekord hat Jenbach gebrochen. Mit 29,7 Grad wurde dort am Freitag der höchste je an einem April-Tag in Tirol gemessene Wert erreicht. Ähnlich warm war es zuletzt am 30. April 2003 in Kufstein.
 

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Einige Regenschauer oder Gewitter, 11/20°

Im Westen Österreichs regnet es immer häufiger, in Oberösterreich, Salzburg und Osttirol kommt es nach kurzen Auflockerungsphasen auch noch zu Gewittern. Nach Osten und Südosten zu gibt es bis über Mittag noch größere Sonnenfenster, in der Folge kommt es aber zu einigen Regenschauern und Gewittern, örtlich auch zu Starkregen oder sogar kleinen Hagelkörnern. Der Wind dreht mehrheitlich auf westliche Richtung und kann speziell im Vorfeld von Gewittern teils lebhaft bis kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen von West nach Südost etwa 14 bis 24 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht geht es großteils dicht bewölkt weiter und in vielen Regionen kommt es zu weiterem Regen bzw. zu einigen Regenschauern. Die letzten Gewitterzellen ziehen Richtung Osten und Südosten ab. In den Nord- und Zentralalpen sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 1000m Seehöhe. Größere Auflockerungen sind am ehesten über der südöstlichen Steiermark und dem Südburgenland möglich. Der Wind legt zu und kommt dann an der Alpennordseite teils lebhaft aus West-Nordwest, abschnittsweise kann er auch auf der Alpensüdseite durchgreifen. Tiefsttemperaturen 2 bis 12 Grad.
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