16. September 2013 | 09:02 Uhr

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Indonesien

Vulkanausbruch trieb Tausende in die Flucht

Indonesischer Vulkan Sinabung auf Sumatra zuletzt im Jahr 2010 ausgebrochen.

Ein Ausbruch des indonesischen Vulkans Sinabung auf Sumatra hat am Sonntag tausende Menschen in die Flucht getrieben. Der Berg spuckte nach amtlichen Angaben vor dem Morgengrauen Geröll und rot glühende Asche auf umliegende Dörfer. Fast 4.000 Menschen wurden dem indonesischen Katastrophenschutz zufolge in einem Umkreis von drei Kilometern von dem Vulkan in Sicherheit gebracht. Fünf große Hallen für Kulturveranstaltungen wurden in Auffanglager umgewandelt.

Zuletzt war der im Norden der Insel Sumatra gelegene Sinabung im August und September 2010 ausgebrochen. Damals brachten sich etwa 12.000 Menschen in Sicherheit. Im vergangenen Monat waren bei der Eruption des Vulkans Rokatenda auf der kleinen Insel Palue fünf Menschen ums Leben gekommen. Bei mehreren heftigen Ausbrüchen des Merapi auf der Insel Java starben im Jahr 2010 mehr als 350 Menschen.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aneinanderstoßen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen so Erdbeben oder Vulkanausbrüche aus. In Indonesien gibt es mit rund 70 so viele aktive Vulkane wie in keinem anderen Land der Welt.
 

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