08. August 2012 | 08:20 Uhr

schnee_epa.jpg © epa

Weiße Pracht

Südafrikaner staunen über ungewöhnlich viel Schnee

Ungewöhnliches Schauspiel. Einige Straßen und Grenzübergänge sind gesperrt.

Ungewöhnlich viel Schnee hat am Dienstag die Menschen in Südafrika verzückt. "Es ist wunderbar, frohe Weihnachten", sagte der Südafrikaner Roger Gibbs, während er mit seinem Auto zwischen schneebedeckten Bäumen durch einen Vorort der Wirtschaftsmetropole Johannesburg fuhr. "Wunderbar, ich habe das noch nie erlebt", freute sich auch der 23-jährige Wachmann Mizundile Eseu. Auf den Straßen herrschte unter den von eisigem Wind begleiteten Schneeflocken eine ausgelassene Stimmung, viele Bewohner fotografierten die weiße Pracht.

Zuletzt 2007 Schnee
Im Winter ist Schnee in den Bergregionen im Osten des Landes sowie im Gebirge des mitten in Südafrika liegenden Königreichs Lesotho keine Seltenheit, doch im immerhin 1.700 Meter hoch liegenden Johannesburg schneite es zuletzt 2007. Wegen des Wintereinbruchs war die wichtigste Straße zwischen Johannesburg und der Hauptstadt Durban, die N3, gesperrt. Auch einige Grenzübergänge zwischen Südafrika und Lesotho wurden geschlossen.

Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes schneite es am Dienstag in sechs der neun Provinzen Südafrikas, in Johannesburg wurde auch für die folgende Nacht mit Schnee gerechnet. Die Behörden rieten der mit Winterwetter weitgehend unerfahrenen Bevölkerung, vorsichtig im Straßenverkehr zu sein und möglichst auf das Autofahren zu verzichten.
 

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Schwacher Störungseinfluss sorgt am Donnerstag für unbeständiges Wetter. Wiederholt ziehen Wolken mit Regenschauern durch, örtlich kann es gewittrig verstärkt regnen. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf Lagen um 2000m Seehöhe ab. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden. Landesweit scheint zwischen den durchziehenden Wolken aber auch immer wieder die Sonne, vor allem am Nachmittag. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 14 bis 22 Grad an.
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