05. Dezember 2012 | 09:36 Uhr

schnee_apa.jpg © APA

Vorarlberg

Schneefälle sorgten für Verkehrschaos

Kettenpflicht auf höher gelegenen Straßen. Lawinenwarnstufe 3 wegen Neuschnees.

Die anhaltenden Schneefälle haben am Mittwoch in Vorarlberg für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) berichtete in der Früh über mehrere Unfälle auf schneeglatter Fahrbahn, besonders betroffen war der Großraum Feldkirch. Einige Personen seien leicht verletzt worden, großteils handle es sich aber um Blechschadenunfälle, hieß es. Nach einem Unfall war die Autobahnauffahrt Feldkirch-Frastanz in Richtung Innsbruck für rund eine Stunde gesperrt.

Lkw hängen geblieben
Ein Lkw war auf schneeglatter Fahrbahn bei der Auffahrt auf die A14 hängen geblieben. Das Fahrzeug geriet ins Rutschen und stellte sich quer. Der Lenker eines Kleintransporters samt Anhänger versuchte, an der Unfallstelle vorbeizufahren, kam dabei von der Fahrbahn ab und rutschte in einen Graben. Dabei prallte der Hänger gegen den Lkw. Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand, auch der Sachschaden blieb gering.

Kettenpflicht
Auf höher gelegenen Straßen herrschte Kettenpflicht, am Arlberg und in den Dornbirner Ortsteilen Ebnit und Kehlegg für alle Fahrzeuge, so der ÖAMTC. Auf der schneeglatten Arlberg-Schnellstraße (S16) blieben in der Früh immer wieder Lkw hängen. Inzwischen habe man großteils wieder eine salznasse Fahrbahn, informierte die Autobahnpolizei Bludenz kurz nach 9.00 Uhr.

Lawinengefahr!
Durch den Neuschnee stieg vor allem im Bregenzerwald und am Hochtannberg oberhalb von 1.600 Metern die Lawinengefahr an. Hier herrschte Lawinengefahr der Stufe 3 ("erheblich"), informierte die Landeswarnzentrale. Mit zunehmender Seehöhe verbinde sich der frisch gefallene Schnee oft nur schlecht mit der Altschneedecke, so die Begründung. Abseits der gesicherten Pisten und Wege sei Erfahrung in der Lawinenbeurteilung nötig.

40 cm Neuschnee

Im Norden Vorarlbergs fielen bis Mittwochfrüh 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Derzeit betragen die Schneehöhen rund 65 Zentimeter im Kleinwalsertal, 90 Zentimeter am Körbersee in Warth-Schröcken und etwa 60 bis 75 Zentimeter in Zürs und Langen am Arlberg.
 

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Meist trüb und regnerisch. 11/17°

Eine Kaltfront schiebt sich von Westen langsam über Österreich. Im Westen, später auch im Nordwesten gibt es bereits vormittags einige Regenschauer, sonst ist es meist wieder trocken und vor allem im Süden und ganz im Osten noch länger sonnig. Am Nachmittag und Abend kommt es dann überall zu teils kräftigen Regengüssen, im Süden und ganz im Osten auch zu lokalen Gewittern. Der Wind frischt mit Störungsdurchgang mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest auf, einzelne Gewitterzellen können lokal auch stürmische Böen mit sich bringen. Tageshöchsttemperaturen in der Westhälfte 17 bis 23 Grad, in der Osthälfte 24 bis 30 Grad, mit dem Regen kühlt es aber nachmittags überall ab. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht bleibt es dicht bewölkt und vielerorts gehen weitere Regenschauer, im Osten und Südosten zunächst auch noch örtlich Gewitter nieder. Der Wind bläst ganz im Osten zunächst noch mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen 10 und 17 Grad.
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