23. Februar 2024 | 09:00 Uhr

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Schneechaos

Schneebruchgefahr durch Neuschnee und Starkregen!

Nach den frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen steht Österreich ein abrupter Wetterwechsel bevor. 

Schnee und Regen bringen Schneebruchgefahr nach Österreich

Wetterumschwung am Wochenende: Eine Kaltfront aus Italien bringt zum Wochenende nicht nur Neuschnee, sondern auch Starkregen mit sich. Experten warnen vor erhöhter Schneebruchgefahr in verschiedenen Regionen des Landes.

Februar droht kälter als erwartet zu enden

Der bisher milde Februar könnte sich als trügerisch erweisen, denn eine Kaltfront aus Italien kündigt einen deutlichen Wetterumschwung an. Die Temperaturen sinken, und die kommenden Tage versprechen nicht nur Regen, sondern auch eine beträchtliche Menge Neuschnee.

Experten warnen vor Schneebruch

Am Freitag sind in den Zentralalpen und im Süden Österreichs massive Niederschläge zu erwarten. In höheren Tallagen werden beträchtliche Schneemengen erwartet, besonders im Bereich der Karnischen Alpen. Die Unwetterzentrale warnt vor der Gefahr von Schneebruch, insbesondere in Regionen mit Nassschnee.

Schneebruchgefahr vor allem im Süden und in höheren Lagen

In den Zentralalpen könnten innerhalb von 24 Stunden 30 bis 50 mm, im Süden 50 bis 80 mm und in den Karnischen Alpen sogar bis zu 100 mm Niederschlag fallen. Die Schneefallgrenze liegt zunächst zwischen 800 und 1000 m in den Zentralalpen und bei 1500 m im Südosten. Experten betonen, dass der schwere Nassschnee in tieferen Lagen zu Schneebruch führen kann.

Wetterentwicklung bis Freitagabend

Die Niederschläge intensivieren sich bis Freitagabend, wobei die Schneefallgrenze entlang der Nordalpen, in Osttirol und Oberkärnten auf 500 bis 600 m sinkt. Dies führt dazu, dass es bis in viele Täler schneit. In Unterkärnten verwandelt sich der Niederschlag aufgrund der höheren Schneefallgrenze in Starkregen.

Ausblick auf das Wochenende: Wetterbesserung in Sicht

Die Wetterlage verbessert sich in der Nacht auf Samstag, und am Samstag selbst wird eine deutliche Besserung erwartet. Die Niederschläge lassen nach, und in einigen Regionen bleibt es trocken und sonnig. Die Temperaturen erreichen maximal 5 bis 14 Grad.

Sonntag: Wechselhaftes Wetter mit regionalen Unterschieden

Am Sonntag halten sich im Donauraum und im Wein- sowie Waldviertel zunächst Nebelfelder. Nach deren Auflösung setzt sich tagsüber meist die Sonne durch. Im Südwesten dominieren weiterhin Wolken, und in Teilen von Osttirol, Oberkärnten und Nordtirol fallen gelegentlich Regentropfen. Bei auffrischendem Südföhn und lebhaftem bis kräftigem Südostwind liegen die Höchstwerte zwischen 5 und 15 Grad.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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