18. Jänner 2013 | 09:12 Uhr

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Wetter-Vorschau

Minus 20 Grad: Jetzt wird es bitterkalt!

Frühtemperaturen von bis zu minus 20 Grad am Samstag möglich.

Das prognostizierte Italien-Tief mit starke Schneefällen hatte am Donnerstag insbesondere den Osten und Süden Österreichs fest im Griff. Zahlreiche Unfälle ereigneten sich im Schneechaos. Am Freitag hört der Schneefall auf, im Osten ist laut den Meteorologen allerdings mit Schneeverwehungen zu rechnen. So die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Freitag
Im Norden, Osten und Südosten ist der Himmel am Freitag grau in grau und vor allem bis zum frühen Nachmittag fällt noch ein wenig Schnee. Überall sonst ist es weitgehend trocken und die Restbewölkung macht im Tagesverlauf der Sonne Platz. Den meisten Sonnenschein gibt es in Vorarlberg, im Tiroler Oberland und in Osttirol. Der Wind kommt schwach bis mäßig, am Alpenostrand lebhaft aus Nordwest bis Nord. Vor allem im Wiener Becken, im Industrieviertel sowie im Burgenland und der östlichen Steiermark muss mit weiteren Schneeverwehungen gerechnet werden. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus zehn bis minus zwei Grad, tagsüber minus sieben bis minus ein Grad, im Süden sind bis zu plus zwei Grad möglich.

Samstag
Im Westen und Südwesten nimmt die Bewölkung am Samstag rasch zu, gegen Abend sind ein paar Schneeflocken möglich. Im übrigen Österreich sind anfangs stellenweise Nebelfelder oder Restbewölkung vorhanden. Nach deren Auflösung scheint vorübergehend häufig die Sonne, ehe am Nachmittag wieder Wolken auftauchen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus variablen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 17 und minus sieben Grad, inneralpin und im Waldviertel sind um die minus 20 Grad möglich. Bis zum Nachmittag steigen die Temperaturen auf minus zehn bis plus zwei Grad, am mildesten wird es im Westen.

Sonntag
An der Alpensüdseite von Vorarlberg bis nach Unterkärnten regnet oder schneit es am Sonntag aus kompakten Wolken. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 900 und 1.500 Meter. Im Flachland des Ostens hält sich gebietsweise länger hochnebelartige Bewölkung. In den übrigen Landesteilen überwiegen zwar die Wolken, zwischendurch zeigt sich aber die Sonne. Der Wind weht teils schwach, teils mäßig aus Südost bis Südwest. Von anfangs minus zwölf bis minus zwei Grad steigt die Temperatur bis zum Nachmittag auf minus drei bis plus fünf Grad.

Montag

Am Montag regnet oder schneit es im Westen und Süden zeitweise aus kompakter Bewölkung. Die Schneefallgrenze bewegt sich dabei zwischen 400 Meter im Westen und 1.200 Meter nach Osten zu. Im Norden und Osten kommt erst im Tagesverlauf leichter Schneeregen oder Regen auf, dabei muss auch bis in mittlere Höhenlagen zeitweise mit Regen gerechnet werden. Es kann glatt werden. Der Wind weht nur schwach und kommt aus variablen Richtungen. Frühtemperaturen minus sieben bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen minus zwei bis plus fünf Grad.

Dienstag
Am Dienstag ist es verbreitet stark bewölkt bis bedeckt, nur im äußersten Westen lockern die Wolken öfter auf. Dazu schneit es verbreitet, gebietsweise auch anhaltend und regional intensiv. Im Süden mischt sich Schneeregen und Regen dazu, hier steigt die Schneefallgrenze tagsüber auf 500 bis 800 Meter an. Der Wind weht im östlichen Flachland und am Alpenostrand mäßig bis lebhaft aus Nordwest, sonst nur schwach bis mäßig. Frühtemperaturen minus vier bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen minus zwei bis plus drei Grad.

 

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Kalt mit Schauern, 7/12°

Im Westen Österreichs regnet es immer häufiger, in Oberösterreich, Salzburg und Osttirol kommt es nach kurzen Auflockerungsphasen auch noch zu Gewittern. Nach Osten und Südosten zu gibt es bis über Mittag noch größere Sonnenfenster, in der Folge kommt es aber zu einigen Regenschauern und Gewittern, örtlich auch zu Starkregen oder sogar kleinen Hagelkörnern. Der Wind dreht mehrheitlich auf westliche Richtung und kann speziell im Vorfeld von Gewittern teils lebhaft bis kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen von West nach Südost etwa 14 bis 24 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht geht es großteils dicht bewölkt weiter und in vielen Regionen kommt es zu weiterem Regen bzw. zu einigen Regenschauern. Die letzten Gewitterzellen ziehen Richtung Osten und Südosten ab. In den Nord- und Zentralalpen sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 1000m Seehöhe. Größere Auflockerungen sind am ehesten über der südöstlichen Steiermark und dem Südburgenland möglich. Der Wind legt zu und kommt dann an der Alpennordseite teils lebhaft aus West-Nordwest, abschnittsweise kann er auch auf der Alpensüdseite durchgreifen. Tiefsttemperaturen 2 bis 12 Grad.
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