04. Dezember 2024 | 13:20 Uhr

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Winter hält Einzug

Mehrere Tiefs bringen jetzt Schnee bis nach Wien

Das Wetter am kommenden Wochenende verspricht Spannung. Mehrere Tiefdruckgebiete ziehen über Mitteleuropa und könnten in Österreich für eine Mischung aus Wind, Regen und Schnee sorgen. 

Doch wie genau das Wetter sich entwickeln wird, hängt von mehreren Unsicherheiten ab. Besonders die Frage, wie viel Schnee tatsächlich fällt, bleibt offen.

Schneeflocken am zweiten Advent

Nach aktuellen Berechnungen verschiedener Wettermodelle steigen die Chancen auf Schnee deutlich. Das europäische Wettermodell zeigt eine mögliche Entwicklung, bei der am zweiten Advent Schnee sogar bis in tiefere Lagen fallen könnte. Sollte diese Prognose eintreffen, wäre am Wochenbeginn in vielen Teilen des Landes – besonders im Westen und Süden – mit einer geschlossenen Schneedecke zu rechnen. In den klassischen Nordstaulagen der Alpen könnten dabei Schneemengen von über einem halben Meter zusammenkommen.

Alternative Szenarien: Weniger Schnee in tieferen Lagen

Doch Vorsicht ist geboten: Andere Wettermodelle zeichnen ein deutlich weniger winterliches Bild. In diesen Szenarien bleibt der Schnee eher auf höhere Lagen beschränkt, während in tieferen Regionen der Regen überwiegt oder der Schnee nur kurzzeitig liegen bleibt. Diese Unsicherheit liegt an den wechselnden Bedingungen, die von der genauen Zugbahn der Tiefdruckgebiete und der damit verbundenen Temperaturen abhängen.

Wann wird die Prognose sicherer?

Die Wetterlage bleibt vorerst dynamisch und schwer einzuschätzen. Genaue und verlässlichere Prognosen sind erst in den nächsten Tagen zu erwarten, wenn die Modelle eine klarere Entwicklung zeigen. Bis dahin heißt es abwarten – und sich möglicherweise auf ein winterliches Wochenende freuen.

Ob es tatsächlich eine weiße Überraschung zum zweiten Advent gibt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass das Wochenende von starkem Wind und Niederschlägen geprägt sein wird. Schneeliebhaber dürfen hoffen, aber die endgültige Entscheidung, ob es in tiefen Lagen schneit, liegt wie immer in den Händen des Wetters.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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