16. Februar 2024 | 10:00 Uhr

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Winter-Krise

Katastrophal: So drastisch schmelzen unsere Pisten dahin

Das Wetter spielt verrückt: Im Februar haben die Skigebiete mit ungewöhnlich warmen Temperaturen zu kämpfen. 

Der Schnee bleibt aus und vom Wintereinbruch fehlt jede Spur. Das macht vor allem den Skigebieten unter 1500m zu schaffen. Bereits seit Jänner haben aufgrund des Schneemangels viele Gebiete vorzeitig schließen müssen.

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Alpbach: Schmale, weiße Pistenstreifen auf einem kargen Untergrund, wobei die übliche dicke Schneedecke fehlt. 

Tristesse statt Wintertraum

Die aktuellen Wetterkapriolen setzen den Skigebieten heftig zu, während eine ungewöhnlich milde Frühlingsluft mit Temperaturen bis zu 17 Grad den Schnee schmelzen lässt. Kleine Skiliftbetreiber stehen vor einer Herausforderung, da nicht nur der natürliche Schnee fehlt, sondern auch das künstliche Beschneien in vielen Regionen nicht möglich ist.

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Annaberg-Lungötz: Auch hier wirkt alles sehr kahl und schneearm. 

Vor allem in den niedrigeren Lagen zeigt sich die dramatische Situation deutlich, wenn statt einer verschneiten Winterlandschaft nur ein weißer Streifen umgeben von grünen Wiesen zu sehen ist. 

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Jerzens: Die schneearme Berglandschaft, die kaum die üblichen Bedingungen eines Skigebiets widerspiegelt. 

Skigebiete im Frühlingstaumel

Das anhaltende Frühlingswetter versetzt die Betreiber kleinerer Skigebiete in eisige Stimmung. Die Herausforderungen sind vielfältig – von schwindendem Schnee bis hin zu fehlenden Möglichkeiten zur künstlichen Beschneiung. 

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Lackenhof am Ötscher: Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen sorgen für eine trockene, schneearme Landschaft.

Hoffnung in den Höhenlagen

Während in niedrigeren Lagen die Verzweiflung wächst, vermelden Skigebiete in höheren Regionen, wie Hochficht und Höss, "super Bedingungen". Die Höhenlage über 1.000 Metern spielt eine entscheidende Rolle und ermöglicht diesen Gebieten, von den aktuellen Wetterverhältnissen zu profitieren.

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Lermoos - Familyjet Tal: Die Aufnahme zeigt weiße Schneestreifen, die sich durch eine ansonsten schneearme Umgebung schlängeln.

Rekord-Februar

In den vergangenen Jahren haben die Skigebiete vermehrt mit Schneemangel zu kämpfen, und der Rekord-Februar hat insbesondere den Regionen unter 1500 Metern Seehöhe ordentlich zugesetzt. Skifahrer und Snowboarder sehnen sich nach den malerischen, verschneiten Landschaften, doch anstelle davon sehen sie vor allem kahle Pisten und braune Flecken. Dies betrifft nicht nur die wirtschaftliche Seite der Skigebiete, sondern auch das winterliche Erlebnis, das viele Besucher suchen.

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Maria Alm: Bis auf den schlangenförmigen Schnee sieht es hier nicht mehr wirklich nach Winter aus. 

Diese Regionen, die aufgrund ihrer Höhenlage ohnehin schon anfälliger für Schneemangel sind, haben unter dem diesjährigen Wetterextrem gelitten. Die schneearmen Bedingungen beeinträchtigen nicht nur die Schneesportindustrie, sondern auch die lokalen Wirtschaften, die auf den Tourismus angewiesen sind.

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Silberregion Karwendel: Grüner Hintergrund, anstelle des weißen Winterzaubers. 

Die Skibetreiber hoffen auf baldige Wetteränderungen, die doch noch den ersehnten Schneefall mit sich bringen, um die Saison zu retten und den Besuchern die gewohnte Winterpracht zu bieten. 

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Viel Sonne, mehr Wolken im Westen. 3/15°

In Vorarlberg und Tirol, zum Teil in Salzburg, Oberösterreich sowie im Südwesten Österreichs gibt es neben Sonnenschein einige dichtere Wolken. Mitunter können im Bergland auch kurze Regenschauer niedergehen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter sonnig und trocken. Einzelne Schleierwolken stören hier den sonnigen Eindruck nicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 22 Grad, mit den höchsten Temperaturen in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag erreicht von Westen eine schwache Störung Österreich und zieht mit dichten Wolken langsam ostwärts. Während der Morgenstunden tauchen erste dichte Wolken schließlich auch im östlichen Flachland, am Alpenostrand sowie in der Südoststeiermark auf. Außerdem setzt während der zweiten Nachthälfte vom Bodensee bis ins Mostviertel Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt in Oberösterreich bei 1100m, in Tirol bei über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, nur im Bergland kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nord auf. Die Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht in der Osthälfte minus 5 bis plus 2 Grad, im Westen 3 bis 9 Grad.
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