09. September 2024 | 10:00 Uhr

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Waldbrände

Kalifornien: Tausende fliehen vor Feuer in US-Staat

In Kalifornien kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen einen sich schnell ausbreitenden Waldbrand. Tausende Menschen wurden bereits aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, wie US-Medien berichteten. 

Das sogenannte "Line Fire" sei am Donnerstag in San Bernardino County ausgebrochen. Der Bezirk grenzt an Los Angeles County. Inzwischen brennt es unkontrolliert auf einer Fläche von umgerechnet etwa 80 Quadratkilometern, wie die Feuerschutzbehörde Calfire meldete.

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35.000 Gebäude durch Flammen bedroht

Es habe bereits drei Verletzte gegeben. Genaue Details nannte die Behörde zunächst nicht. Laut US-Medien handelt es sich bei den Verletzten um Feuerwehrleute. Die Flammen bedrohen offiziellen Angaben zufolge mehr als 35.000 Gebäude, darunter Wohnhäuser und Geschäfte. Am Wochenende hatte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom den Notstand für die betroffene Region ausgerufen. Auf diese Weise können Geld und Hilfsmittel schneller bereitgestellt werden.

Schulen geschlossen, Straßen gesperrt

Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, war zunächst nicht bekannt. Insgesamt seien gut 1.800 Helfer bei den Löscharbeiten im Einsatz.

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Der Brand werde vom Boden aus sowie aus der Luft bekämpft. Schulen in der Region sollen am Montag geschlossen bleiben, außerdem seien mehrere Straßen gesperrt worden. Auch der Flugbetrieb war am Wochenende teils gestört, berichtete die "Los Angeles Times". In den vergangenen Tagen herrschte große Hitze in der Region, wie US-Medien berichteten. Für die kommenden Stunden bestehe eine geringe Hoffnung auf Schauer. Auch in anderen Teilen Kaliforniens brennt es derzeit. Angesichts des Klimawandels warnen Experten, dass Feuer häufiger auftreten und mehr Zerstörungskraft entfalten.

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Sonnig, einzelne Schauer, 9/24°

Eine von Westen durchziehende Kaltfront sorgt für viele Wolken und Regen. Im Tagesverlauf lockert es aber in den westlichen Bundesländern angefangen allmählich auf. Am Nachmittag ist in weiten Teilen des Landes ein zunehmend trockener Sonne-Wolken-Mix zu erwarten. Am längsten bewölkt und regnerisch ist es im Südosten. Hier zeigt sich die Sonne kaum. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: Letzte Schauer klingen am Abend ab und es geht meist trocken durch die Nacht. Im Norden ist es gering bewölkt bis wolkenlos, im Süden und Westen sind deutlich mehr Wolken, mitunter auch Nebelfelder, anzutreffen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht 4 bis 12 Grad.
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