23. Mai 2013 | 11:17 Uhr

Eisheilige Schnee Mai © APA

Prognose

Hier wird es nochmal schneien

Die nächsten Tage werden windig und kalt, im Bergland fällt sogar Schnee.

Der Winter gibt ein Gastspiel: Wie die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag prognostizierten, werden die kommenden Tagen für die Jahreszeit ausgesprochen kühl. An einigen Orten speziell in Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist es sogar kälter als zu den - allerdings sehr milden - Weihnachtsfeiertagen 2012. In vielen Regionen schneit es außerdem bis in die Täler.

prognose_wetter.jpg © AP

Für einen Meteorologen ist die Wetterlage nur zum Teil ungewöhnlich, so Alexander Orlik von der ZAMG: „Die Wärme zu Weihnachten (bis zu 18,2 Grad, Anm.) war wirklich extrem und auch ein neuer Rekordwert. Aber Schnee in der zweiten Mai-Hälfte kommt in höheren Lagen immer wieder vor. Die Ramsau in der Steiermark zum Beispiel liegt auf 1.200 Meter Seehöhe, und hier schneit es durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre zu dieser Jahreszeit. In Schoppernau in Vorarlberg, auf 835 Meter Seehöhe, kommt das in der zweiten Maihälfte durchschnittlich alle fünf Jahre vor. In Reutte in Tirol, auf 870 Meter Seehöhe, wird es in der zweiten Mai-Hälfte durchschnittlich alle zehn Jahre noch einmal weiß."

Auf den Bergen kommen bis Sonntag 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee zusammen, mit Schwerpunkt in der Westhälfte Österreichs. Speziell im Bereich der Hohen Tauern sind bis zu 60 Zentimeter möglich. Aber auch viele Täler können vorübergehend weiß werden. Die Schneefallgrenze liegt in den nächsten Tagen besonders in Vorarlberg, in Tirol und in Salzburg sowie in der Obersteiermark und in Oberkärnten zeitweise nur zwischen 600 und 1.000 Meter Seehöhe. "Unter dem Gewicht des feuchten und somit schwere Schnees können Bäume umstürzen und zu Problemen auf Straßen, Schienen und bei Stromleitungen führen", warnten die Meteorologen.

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Die Wetteraussichten für Freitag

Freitag
Die Prognose im Detail: Am Freitag sind in der Westhälfte Österreichs verbreitet Niederschläge zu erwarten. Diese fallen beachtlich weit herab in Form von Schnee. Aufgelockert bewölkt und zum Teil sogar recht sonnig beginnt der Tag hingegen weiter im Osten, hier schieben sich allmählich mittelhohe Wolkenfelder vor die Sonne. In Vorarlberg sind gegen Abend sonnige Auflockerungen möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum vorübergehend lebhaft aus West bis Nord. Frühtemperaturen zwischen zwei und neun Grad, Tageshöchsttemperaturen nur sechs bis 16 Grad.

Samstag
Im Norden und Osten herrscht am Samstag weiter dichte Bewölkung, zudem kann es noch etwas regnen. Bald sollte der Regen wieder abklingen und besonders über Mittag auch die Sonne hervor blinzeln. Sonst wechselt der Sonnenschein meist mit dichten Wolken. Am Nachmittag und Abend steigt erneut von Süden her die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer und einzelne Gewitter. Es ist eher schwach windig, nur im östlichen Donauraum weht zu Beginn noch mäßiger Westwind. Frühtemperaturen zwei bis neun Grad, Tageshöchsttemperaturen zehn bis 17 Grad.

Sonntag
Auch am Sonntag überwiegen in weiten Landesteilen die Wolken und die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Dazu regnet es immer wieder. Längere trockene Abschnitte sind am ehesten im Norden anzutreffen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 Meter und 1.600 Meter Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordost. Frühtemperaturen zwei bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen elf bis 16 Grad.

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Unbeständig, im W + N Schauer, 8°/16°

Im Westen und Norden überwiegen meist die Wolken und hier regnet es zumindest zeitweise ein wenig, nachmittags dann auch häufiger. Erst abends lockert es in Vorarlberg wieder vermehrt auf. Weiter im Osten gibt es höchstens einzelne Regentropfen, aber nur zwischendurch etwas Sonne, ehe es hier zum Abend hin auch zu regnen beginnt. Generell wetterbegünstigt ist der Südosten, hier scheint öfter die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Nachmittagstemperaturen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der ersten Nachthälfte zieht die Störungszone über den Osten und Südosten ab und bringt zunächst noch recht verbreitet etwas Regen. Von Westen her lockert es aber immer öfter auf. Im Bergland der Alpennordseite halten sich Restwolken hingegen recht hartnäckig und hier ziehen auch später noch Schauer durch. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1800m Seehöhe. Der Wind frischt im Osten teils mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft auf, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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