05. Februar 2024 | 09:00 Uhr

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Höchsttemperaturen

Ganz Europa frühlingshaft: Wo bleibt der Winter?

Eisige Aussichten? Aktuelle Wetterlage und Aussichten in Europa im Fokus. 

Von Dauerfrost keine Spur

Während sich viele auf das traditionelle Winterwetter freuen, zeigt sich in Mitteleuropa momentan ein ungewöhnliches Bild. Mit Temperaturen um die 10 Grad und einem Mangel an klirrender Kälte und Schnee scheint der Winter vorerst verschwunden zu sein. Doch wo versteckt er sich?

Hochdruckwetter und milde Atlantikluft

Das aktuelle Hochdruckwetter beherrscht weiterhin die Wetterlage. Die Alpen befinden sich am Südrand einer westlichen Höhenströmung, die milde Atlantikluft mit sich bringt. Dies führt dazu, dass sich in weiten Teilen Mitteleuropas, abseits der Bergregionen, keine Anzeichen von winterlichem Wetter zeigen. Stattdessen liegen die Temperaturen bei angenehmen 10 Grad, und bei etwas Sonnenschein könnte man fast meinen, der Frühling stehe vor der Tür.

Höchsttemperaturen in europäischen Städten

Die aktuellen Höchstwerte, gemessen am vergangenen Sonntag, verdeutlichen das ungewöhnlich milde Wetter in vielen europäischen Städten:

  • Lissabon: 18 Gra
  • London: 12 Grad
  • Berlin: 8 Grad
  • Oslo: 3 Grad
  • Belgrad: 15 Grad
  • Reykjavík: -3 Grad

Die Suche nach Kälte und Schnee

Für diejenigen, die sich nach winterlicher Kälte und Schnee sehnen, gestaltet sich die Suche schwierig – abgesehen von den Bergregionen. Island, Lappland und Nordwestrussland sind aktuell die wenigen Orte, an denen winterliche Verhältnisse zu finden sind. Interessanterweise deutet sich an, dass die Kaltluft, ausgehend von Lappland und Nordwestrussland, möglicherweise ihren Weg nach Süden findet und somit zumindest eine vorübergehende Abkühlung für das kommende Wochenende in Aussicht steht.

Ursachen

Die ungewöhnlich hohen Temperaturen zu dieser Jahreszeit lassen sich auf verschiedene meteorologische Phänomene zurückführen. Ein dominierendes Hochdruckgebiet über Mitteleuropa führt zu einer stabilen Wetterlage, bei der milde Luftmassen aus westlichen Richtungen herangeführt werden. Diese atlantischen Luftströmungen sorgen für vergleichsweise warme Temperaturen und lassen den Winter vorerst in den Hintergrund treten. Gleichzeitig beeinflusst die globale Klimaveränderung die Wettermuster, indem sie zu verstärkten Schwankungen und Extremen führt.

Langfristige Auswirkungen

Die aktuellen ungewöhnlich hohen Temperaturen während des Winters werfen auch einen Blick auf die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur hat bereits zu Veränderungen in den Wettermustern geführt, und Extremereignisse werden häufiger. Die anhaltende Erwärmung der Ozeane und der Atmosphäre trägt zu einem gesteigerten Energiegehalt im System bei, was zu unvorhersehbaren und extremeren Wetterereignissen führen kann.

Veränderungen im arktischen Klima

Besonders relevant für die derzeitige milde Wetterlage ist die Situation in der Arktis. Der Rückgang des arktischen Meereises und die Erwärmung der arktischen Regionen können sich auf die großräumigen atmosphärischen Zirkulationsmuster auswirken. Dies könnte zu einem verstärkten Einfluss von milden Luftmassen auf gemäßigte Breiten führen, was wiederum zu milderen Wintern in Mitteleuropa führt.

Anpassungsstrategien

Die aktuellen klimatischen Veränderungen verdeutlichen die Notwendigkeit, sich auf mögliche Anpassungen vorzubereiten und gleichzeitig die Anstrengungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu verstärken. Nationale und internationale Initiativen sind entscheidend, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und langfristige Lösungen zu entwickeln. Dies erfordert eine gemeinsame Anstrengung, um die Zukunft unseres Planeten nachhaltig zu gestalten und die negativen Auswirkungen auf das Klima zu minimieren.

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Im Südosten Österreichs schneit es regional bis weit in den Nachmittag hinein, nur in ganz tiefen Lagen kann der Schnee mit Regentropfen vermischt sein. Dazu bläst in freien Lagen teils lebhafter, eisiger Nordwestwind, der zusätzlich Probleme verursachen kann. In einigen Tälern der Alpensüdseite greift der Nordföhn durch und sorgt für Auflockerungen. Insgesamt darf jedoch mit allmählicher Wetterberuhigung gerechnet werden, die Niederschläge lassen im Großteil Österreichs bereits nach. Ein paar Sonnenfenster sind schließlich auch nördlich der Alpen noch möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist der Himmel in Osthälfte anfangs aufgelockert bis gering bewölkt. Sonst werden die Wolken von Westen her dichter und es gibt von Vorarlberg bis nach Oberösterreich teils gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze zieht sich von tiefen Lagen bereits bis gegen 1000m Seehöhe zurück. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen der Nacht in der Osthälfte meist zwischen minus 12 und minus 5 Grad, sonst zwischen minus 5 und plus 3 Grad.
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