14. April 2025 | 15:05 Uhr

Saharastaub_Header.jpg © getty/X

Staub-Masse

Blutregen-Gefahr! 1000 Tonnen Saharastaub rasen jetzt auf Österreich zu

In den kommenden Tagen wird es in Österreich ungewöhnlich warm. Doch mit der warmen Luft aus dem Süden kommt auch eine große Menge Staub aus der Sahara – und das bleibt nicht ohne Folgen. 

Fachleute rechnen mit sogenanntem „Blut-Regen“, der nicht nur Fenster und Autos verschmutzen wird.

Große Staubwolke zieht nach Mitteleuropa

Nach starken Gewittern in der algerischen Sahara (Algerien, Nordafrika) ist dort viel feiner Sand aufgewirbelt worden.

 

Diese Staubmassen wurden von kräftigen Winden erfasst und ziehen nun Richtung Norden. Auch Österreich liegt auf der Route dieser riesigen Staubwolke.

 

 

 

Am Dienstagmorgen wird die höchste Konzentration des Staubs in einer gebogenen Linie – von den Balkanländern über Wien bis nach München (Deutschland) – erwartet. Laut dem Meteorologen Kevin Hebenstreit vom ORF rechnet man allein über Wien mit rund 800 bis 1.000 Tonnen Saharasand.

Blutregen-Dienstag steht bevor

Da es gleichzeitig auch regnen soll, wird ein Teil des Staubs mit dem Niederschlag zu Boden gelangen. Diese Kombination aus Regen und feinem Sand wird oft als „Blut-Regen“ bezeichnet – der Name bezieht sich auf die rötliche Färbung des Wassers, das Spuren auf Autos, Fenstern und anderen Oberflächen hinterlässt.  Vor allem am Dienstag wird sich der Staub deutlich bemerkbar machen. Die Atmosphäre wird trüb sein, und auf vielen Autos wird sich eine feine, rotbraune Staubschicht ablagern.

Wetter am Dienstag: Warm, aber mit Schauern

Laut der Unwetterzentrale UBIMET bleibt es am Dienstag in weiten Teilen Österreichs bewölkt. Besonders südlich des Alpenhauptkamms sowie im Osten kommt es immer wieder zu Regen. In Regionen von den Ötztaler Alpen bis nach Osttirol und Oberkärnten sind längere Niederschlagsphasen möglich. Auch im Osten und Südosten sind einige Regenschauer zu erwarten. Von Vorarlberg bis ins Waldviertel zeigt sich hingegen öfter die Sonne. Entlang der westlichen Nordalpen ist am Nachmittag auch ein Gewitter möglich. Der Wind weht teils lebhaft bis kräftig aus südlichen bis südöstlichen Richtungen.

Mittwoch: Sonniger im Nordosten, trüb im Westen

Am Mittwoch zeigt sich im Nordosten des Landes häufig die Sonne. Hochnebelfelder lösen sich meist am Vormittag auf. Anders sieht es im Westen und Süden aus: Dort startet der Tag trüb, allerdings lässt der Regen im Tagesverlauf nach. Teilweise kommt es zu kurzen Auflockerungen. Gegen Abend beginnt es entlang des westlichen Alpenhauptkamms sowie von Kärnten bis ins Südburgenland erneut zu regnen. Der Südwind bleibt stark, vor allem im Bergland ist mit Föhneffekten zu rechnen.

Donnerstag bringt wieder mehr Regen

Am Donnerstag bleibt das Wetter im Osten des Landes – von Oberösterreich bis ins Burgenland – vorerst freundlich. Hier wechseln sich Sonne und Wolken ab. In Westösterreich und im Süden dominieren dagegen weiterhin die Wolken, und im Tagesverlauf kommt wieder verstärkt Regen dazu. Am Nachmittag kann es entlang der Nordalpen erneut zu einzelnen Schauern oder Gewittern kommen. Besonders im Osten bleibt der Südostwind stark, nur ganz im Westen lässt der Föhn langsam nach.

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Sehr sonnig, kaum Wolken, 7/22°

Verbreitet scheint die Sonne. Zum Abend hin ziehen vor allem im Westen und Südwesten hohe und mittelhohe Wolken auf, als Vorboten eines Wetterumschwungs. Der Wind weht schwach, am Alpenostrand sowie entlang des Alpenhauptkammes mäßig auffrischend aus südlichen Richtungen, inneralpin wird es streckenweise leicht föhnig. Tageshöchsttemperaturen 20 bis 26 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag bringt im Großteil des Landes, insbesondere von Salzburg bis ins Burgenland, noch für einige Stunden wolkenarme Bedingungen. Von Westen und Südwesten her breiten sich hingegen dichte Wolken einer aufziehenden Störung aus. Besonders an der Alpensüdseite kann es zum Morgen hin auch etwas regnen. Der Wind weht überwiegend schwach, ganz im Osten und in höheren Lagen mäßig aus südlicher Richtung. Im Westen ist es teilweise leicht föhnig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen bei 4 bis 15 Grad.
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