03. Oktober 2013 | 23:11 Uhr

131004_Erdbeben_WienerBecke.jpg © TZ ÖSTERREICH

Niederösterreich/ Wien

Angst vor Mega-Beben in Österreich

Am Mittwochabend bebte die Erde in Ostösterreich - Stärke 4,4.

Gebäude fallen zusammen wie Kartenhäuser. Rauchfänge stürzen in die Tiefe. Ein Szenario, das Wissenschaftler auch für Österreich in den nächsten 25 Jahren nicht unrealistisch finden. Denn statistisch gesehen bebt die Erde alle 100 Jahre so heftig, dass Menschen in Gefahr geraten.

In Ebreichsdorf (NÖ), wo auch am Mittwochabend das Epizentrum lag, war das zuletzt im Jahr 1938 der Fall. Damals hatte das Beben eine Magnitude (Erdbebenstärke) von 5,0 – starkes Beben. Laut Statistik dürfte es also in 25 Jahren wieder so weit sein.

Erdkrusten in Bewegung, Erdbebengefahr steigt
Fest steht, am Mittwochabend bebte Ostösterreich bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen. Die Magnitude lag dieses Mal bei 4,2. Experten sind sicher: Die Erschütterungen gehen weiter. „Wir erwarten in den nächsten Tagen noch bis zu zehn Nachbeben“, sagt Wolfgang Lenhardt von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Mindestens drei Erdbeben sollen sogar erneut stark spürbar sein.
Grund für die Häufung der Erschütterungen in den letzten Wochen sind Bewegungen der Erdkrusten im Wiener Becken. Die Reibung erzeugt den Druck.

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Oft sonnig, etwas Nebel, 4/14°

Der Nachmittag bringt oft ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken, dazu gehen vor allen entlang der Alpennordseite östlich von den Eisenwurzen noch letzte Regenschauer nieder. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Am freundlichsten ist das Wetter südlich des Alpenhauptkammes, hier scheint oft die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten zum Teil auch lebhaft, aus West bis Nord. Erst gegen Abend lässt der Wind dann auch im Osten deutlich nach. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 9 bis 15 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist es vielerorts gering, im Westen jedoch mäßig bis stark bewölkt. Zum Morgen hin entstehen flache Nebelfelder, vor allem in der Nähe größerer Gewässer. Bei schwachem Wind kühlt es auf minus 5 bis plus 6 Grad ab.
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