09. Februar 2024 | 11:00 Uhr

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Wind-Wahnsinn

125 km/h Windspitzen! Orkanböen fegen übers Land

Aktuelle Wetterlage: Sturmwarnung in den Alpen mit Orkanböen und rekordverdächtigen Windgeschwindigkeiten. 

Orkanböen und hohe Temperaturen fordern Aufmerksamkeit

Ein kräftiger Südföhn hat die nördlichen Alpentäler fest im Griff, begleitet von starken bis stürmischen Winden, die vereinzelt sogar Orkanböen auf den Berggipfeln mit sich bringen. Die Auswirkungen dieser ungewöhnlichen Föhnlage sind vielfältig und reichen von rekordverdächtigen Windgeschwindigkeiten bis hin zu steigenden Temperaturen.

Stürmische Böen in den Alpentälern

Der Föhn fegt mit beeindruckender Kraft durch die Alpentäler, und in einigen Regionen werden Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. Im Brandnertal in Vorarlberg erreichte eine Böe sogar 106 Kilometer pro Stunde, während Innsbruck mit 76 km/h an der Wetterstation Universität davon betroffen ist. Diese eindrucksvollen Zahlen verdeutlichen die Intensität des stürmischen Wetters.

Windspitzen auf den Bergen

Die Berggipfel bleiben von den heftigen Winden nicht verschont. Auf dem Patscherkofel wurden beeindruckende 125 km/h gemessen, gefolgt von der Rudolfshütte in Salzburg mit 118 km/h. Diese Orkanböen auf den Gipfeln lassen erahnen, welchen Herausforderungen sich Bergsteiger und Wintersportler derzeit stellen müssen.

Temperaturen im Aufwind

Der milde Südwind bringt nicht nur stürmische Bedingungen, sondern treibt auch die Temperaturen in die Höhe. Lokal steigen die Werte auf angenehme 12 bis 13 Grad, wobei in Mayrhofen sogar über 15 Grad verzeichnet werden. Von Kärnten bis ins Südburgenland sorgt der kräftige Jauk für ähnlich hohe Temperaturen, mit Messungen von 12 Grad und mehr.

Höchste Windspitzen im Überblick

Eine Zusammenstellung der höchsten Windspitzen an ausgewählten Messtationen verdeutlicht die beeindruckende Kraft des Föhns:

  • Patscherkofel (Tirol, 2250 m): 125 km/h
  • Rudolfshütte (Salzburg, 2310 m): 118 km/h
  • Brand (Vorarlberg, 1030 m): 106 km/h
  • Sonnblick (Salzburg, 3110 m): 104 km/h
  • Innsbruck (Tirol, 580 m): 76 km/h
  • Bad Gastein (Salzburg, 1090 m): 71 km/h

Ergiebige Stauniederschläge auf der Alpensüdseite

Während der Föhn im Norden für stürmische Verhältnisse sorgt, bringt das damit verbundene Tief auf der Alpensüdseite ergiebige Stauniederschläge mit sich. Bis zum Sonntag könnten in einigen Gebieten bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, was auf mögliche Hochwassergefahren hinweist. Eine Entwicklung, die besonders im Blickfeld der Meteorologen steht.

Insgesamt prägt der stürmische Föhn das Wettergeschehen in den Alpen, und die Bevölkerung sowie Outdoor-Enthusiasten sollten die aktuellen Warnungen und Hinweise aufmerksam verfolgen.

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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