31. Dezember 2019 | 12:32 Uhr

Tux-Finkenberg - ADV - Winterkampagne - Bild 2 © Johannes Sautner - shootandstyle.com

Temperatur-Rekorde

Einer der 15 wärmsten Dezember der Messgeschichte

2,4 Grad über dem Mittel - Jahresausklang war mild und sonnig.

Wien. Der Dezember 2019 liegt in der vorläufigen Monatsbilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) um 2,4 Grad über dem vieljährigen Mittel und ist damit einer der 15 wärmsten Dezember-Monate seit Beginn der Messreihe im Jahr 1767. Der Jahresausklang war sehr mild und sonnig, beim Niederschlag gab es große regionale Unterschiede.
 
Insgesamt ist 2019 das drittwärmste Jahr der Messgeschichte (in der vorläufigen Bilanz 1,6 Grad über dem Mittel). Die Temperaturen im Dezember lagen teils im Rekordbereich.
 
"Am 17. Dezember wurden an drei Wetterstationen mehr als 20 Grad gemessen", sagte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik. "Feldkirch verfehlte dabei mit 21,3 Grad den österreichweiten Dezemberrekord von 22,2 Grad aus dem Jahr 1989 in Laz in Vorarlberg. Dafür erzielte Feldkirch am 17. Dezember 2019 mit 13,9 Grad einen neuen Österreichrekord für die wärmste Dezembernacht. Und am Flughafen Salzburg wurde mit 20,1 Grad die höchste Temperatur für das Bundesland Salzburg in einem Dezember registriert."
 
Die Niederschlagsmengen waren im Dezember 2019 in Österreich regional sehr unterschiedlich. In Kombination mit der oft warmen Witterung brachte das je nach Region und Seehöhe auch deutliche Unterschiede in der Schneebilanz. In Lienz zum Beispiel gab es in diesem Dezember keinen einzigen Tag mit Neuschnee (im Mittel sind es hier in Summe 28 Zentimeter Neuschnee), aber 28 Tage mit einer geschlossenen Schneedecke (im Mittel 18 Schneedeckentage). Denn im Süden lag teilweise noch viel Schnee aus dem November.
 
Bad Ischl hingegen war in diesem Dezember trocken und mild und hatte nur drei Tage mit einer geschlossenen Schneedecke (im Mittel 18) und eine Neuschneesumme von nur zwei Zentimeter (im Mittel 57 Zentimeter). Mehr Niederschlag und die Lage über 1.000 Meter Seehöhe brachten hingegen Ramsau am Dachstein vergleichsweise viel Schnee in diesem Dezember: 86 Zentimeter Neuschneesumme (im Mittel 84) und 19 Tage mit einer geschlossenen Schneedecke (im Mittel 28).

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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