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17. Februar 2017 11:48
Spuren von möglichem Leben auf Ceres entdeckt
© NASA

Zwergplanet

Spuren von möglichem Leben auf Ceres entdeckt

Auf dem Mini-Planeten könnten sich einfache Lebensformen entwickelt haben.

Auf dem Zwergplaneten Ceres wollen Forscher Spuren organischer Moleküle gefunden haben. Spektrografische Messungen der US-Raumsonde Dawn deuten auf das Vorhandensein von organischen Kohlenwasserstoffen hin.

Die Forschergruppe des Instituts für Astrophysik und Planetenforschung in Rom glaubt nicht, dass es sich dabei um von außen - etwa durch den Einschlag eines Meteoriten - zugeführtes Material handelt. Denn die Hitze, die bei einem Einschlag auf dem Zwergplaneten entsteht, hätten die Moleküle nicht überstanden.

Nun glauben die Experten, dass auf Ceres einfaches Leben entstanden sein könnte. "Auf Ceres finden sich Hinweise auf Ammoniak, Wassereis, Karbonate, Salze und organisches Material", erklärt Simone Marchi vom Southwest Research Institute in San Antonio (USA). "Damit gibt es auf Ceres alle Zutaten für Leben."

Auf dem Zwergplaneten wird ein unterirdischer Ozean aus flüssigem Wasser vermutet.

Ceres hat einen mittleren Durchmesser von etwa 940 Kilometern und ist rund fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt.

Die NASA-Sonde Dawn war 2007 gestartet. 2011 hatte sie den Asteroiden Vesta erreicht und ein Jahr lang untersucht. Im März 2015 schwenkte sie in eine Umlaufbahn um Ceres ein, das größte Objekt des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter.
 




 

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Bei grober Betrachtungsweise setzt die Bildung von Wassertröpfchen, also Kondensation, bei einer relativen Feuchtigkeit von 100% ein (Sättigung der Luft mit Wasserdampf). In Wirklichkeit sind diese Vorgänge jedoch wesentlich komplizierter. In absolut sauberer Luft kondensiert im Labor Wasserdampf erst bei einer relativen Feuchte von 800%! Derart hohe Übersättigungnen kommen in der Atmosphäre natürlich nicht vor. Die Meßwerte liegen bei 100% oder nur wenigen Prozenten darüber. Tatsächlich befinden sich in der Luft zahlreiche feste, flüssige und gasförmige Luftbeimengungen, wie aufgewirbelter Staub (auch von Vulkanausbrüchen), oder Salzteilchen. Sie gelangen durch Wind und Wellen aus der Meeresoberfläche in die Luft. Viele Partikel stammen aus Industrie, Kraftwerken und Hausbrand. Diese kleinen Partikel werden als Aerosolteilchen bezeichnet; ein Teil von ihnen fungiert durch ihre hygroskopischen Eigenschaften (Fähigkeit zur Wasseranlagerung) als Kondensationskerne. ''Reine'' Luft enthält etwa 1000 Kerne pro Kubikzentimeter, verschmutzte Luft in Großstädten oft das 100fache oder mehr.
 

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