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05. Dezember 2017 09:22
Das ist der unfassbare Rekord-Regenbogen
© China Culture University

Neun Stunden zu sehen

Das ist der unfassbare Rekord-Regenbogen

Neuer Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Jeder staunt über die Schönheit und Farbenpracht eines Regenbogens – nicht zuletzt, weil er ein sehr flüchtiges Vergnügen darstellt. Nur kurze Zeit zeigt er sich am Himmel, und jeder bemüht sich, einen Blick zu erhaschen.

Rekord der besonderen Art

In Taiwan hat es jetzt allerdings einen Rekord der besonderen Art gegeben: Ein Regenbogen zeigte sich knapp neun Stunden lang! Um 6.57 Uhr zeigte sich der Regenbogen zum ersten Mal in den Bergen rund um die taiwanesische Hauptstadt Taipeh. Und erst um 15.55 Uhr verschwand der Regenbogen wieder vom Himmel.

Damit ist auch ein neuer Rekord für das Guinness-Buch der Rekorde erreicht – bisher lag der Spitzenwert bei sechs Stunden aus der nordenglischen Stadt Yorkshire.




 

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Europäischer Wettersatellit, der zu einem weltumspannenden Wettersatelliten-System gehört und am Schnittpunkt von Äquator und Null-Meridian (über dem Golf von Guinea) in 36 000km Höhe stationiert ist und die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Erde hat. Meteosat sendet halbstündlich im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich Bilder zur Erde und ermöglicht die ständige Überwachung von etwa 60 Grad Nord bis 60 Grad Süd und von 60 Grad West bis 60 Grad Ost (fast ganz Europa und den Nordatlantik sowie ganz Afrika). Zusätzlich lassen sich aus den Infrarot-Daten die Temperaturen der Erdoberfläche, der Wasseroberflächen und auch der Wolkenoberflächen bestimmen. Mit ihrer Hilfe kann die vertikale Mächtigkeit der Wolken abgeschätzt, sowie die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Luftschichten aus den Wolkenbewegungen ermittelt werden. Weiters verbreitet Meteosat als Relais-Station aufbereitete Bilder und andere Wetterinformationen. Der erste Meteosat (von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt) wurde am 23. Nov. 1977 gestartet. Die Höhe seiner Flugbahn beträgt genau 35 870km, die Umlaufzeit des Satelliten ist somit genau identisch mit einer Erdumdrehung, nämlich 23 Stunden und 56 Minuten (1 Sterntag). Da die Satellitenbahn in der Äquatorebene der Erde liegt, gewinnt ein Beobachter auf der Erdoberfläche den Eindruck, der Satellit steht am Himmel still, d.h. er ist ''geostationär''. Ein geostationärer Satellit kann etwa ein Viertel der Erdoberfläche überwachen (ohne Überschneidungen). Ein System von 5 geostationären Satelliten kann somit die gesamte Erdoberfläche bis etwa 60° nördliche und südliche Breite kontinuierlich beobachten. Die Polgebiete können von sog. sonnensynchronen Satelliten überwacht werden (auf polnaher Umlaufbahn in etwa 700-1500km Höhe). Aus der ESA hervorgegangen ist eine eigene Organisation für die europäischen Wettersatelliten in Darmstadt: EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites).
 
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