Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 04:00 Uhr)
16. Juli 2017 09:19
Morgen erreicht uns die Sahara-Hitze
© TZ ÖSTERREICH / Artner

35 Grad

Morgen erreicht uns die Sahara-Hitze

Nach den kühleren Temperaturen der vergangenen zwei Tage wird es richtig heiß.

22 Grad gestern, maximal 24 Grad heute – es fühlt sich fast wie der beginnende Herbst an. Ab Morgen ziehen die Temperaturen wieder kräftig an: 30 Grad am Montag, bis zu 35 am Mittwoch oder Donnerstag. Wie im Hochsommer werden sie am Nachmittag häufig von Gewittern begleitet.

47 Grad untertags, 
30 Grad um Mitternacht

Ursprung der extremen Hitze ist die Sahara. Von Nordafrika wurde die heiße Luft über das Mittelmeer nach Spanien geblasen. Dort sorgte sie für eine Rekord-Hitzewelle. Am Donnerstag wurden 47,3 Grad in Südspanien gemessen, die Temperaturen sanken erst gegen Mitternacht auf 30 Grad. Genau diese Hitze bewegt sich nun Richtung Österreich. Die Vorboten werden morgen erwartet – ab da wird es immer heißer.




 

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Europäischer Wettersatellit, der zu einem weltumspannenden Wettersatelliten-System gehört und am Schnittpunkt von Äquator und Null-Meridian (über dem Golf von Guinea) in 36 000km Höhe stationiert ist und die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Erde hat. Meteosat sendet halbstündlich im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich Bilder zur Erde und ermöglicht die ständige Überwachung von etwa 60 Grad Nord bis 60 Grad Süd und von 60 Grad West bis 60 Grad Ost (fast ganz Europa und den Nordatlantik sowie ganz Afrika). Zusätzlich lassen sich aus den Infrarot-Daten die Temperaturen der Erdoberfläche, der Wasseroberflächen und auch der Wolkenoberflächen bestimmen. Mit ihrer Hilfe kann die vertikale Mächtigkeit der Wolken abgeschätzt, sowie die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Luftschichten aus den Wolkenbewegungen ermittelt werden. Weiters verbreitet Meteosat als Relais-Station aufbereitete Bilder und andere Wetterinformationen. Der erste Meteosat (von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt) wurde am 23. Nov. 1977 gestartet. Die Höhe seiner Flugbahn beträgt genau 35 870km, die Umlaufzeit des Satelliten ist somit genau identisch mit einer Erdumdrehung, nämlich 23 Stunden und 56 Minuten (1 Sterntag). Da die Satellitenbahn in der Äquatorebene der Erde liegt, gewinnt ein Beobachter auf der Erdoberfläche den Eindruck, der Satellit steht am Himmel still, d.h. er ist ''geostationär''. Ein geostationärer Satellit kann etwa ein Viertel der Erdoberfläche überwachen (ohne Überschneidungen). Ein System von 5 geostationären Satelliten kann somit die gesamte Erdoberfläche bis etwa 60° nördliche und südliche Breite kontinuierlich beobachten. Die Polgebiete können von sog. sonnensynchronen Satelliten überwacht werden (auf polnaher Umlaufbahn in etwa 700-1500km Höhe). Aus der ESA hervorgegangen ist eine eigene Organisation für die europäischen Wettersatelliten in Darmstadt: EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites).
 

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