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14. November 2017 14:02
Kältewarnung: So kalt wird die kommende Nacht
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Weit unter null

Kältewarnung: So kalt wird die kommende Nacht

Wetter-Experten warnen erstmals in diesem Winter vor Temperaturen unter null Grad.

Die Nacht auf Mittwoch wird in ganz Österreich frostig. Für Teile von Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark gab die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eine Kältewarnung heraus. Erstmals in diesem Herbst sind auch in Wien Temperaturen unter null Grad zu erwarten. Im Mittel tritt der erste Frost in der Bundeshauptstadt am 7. November auf, hieß es bei der ZAMG.
 
In Innsbruck, wo es im langjährigen Mittel erstmals am 28. Oktober Frost gibt, wurden heuer am 31. Oktober die ersten Minusgrade gemessen - ebenso in Salzburg, dort ist es im Durchschnitt am 23. Oktober erstmals frostig. In Klagenfurt trat der erste Frost in diesem Herbst am 30. Oktober auf (Mittel: 19. Oktober). Damit kamen in Österreich die ersten Temperaturen unter null Grad heuer ein paar Tage später als sonst.
 
Gering bewölkt und oft sternenklar geht es durch die Nacht, prognostizierte die ZAMG. Nur vereinzelt bilden sich Nebelfelder. Der Wind weht schwach, im Osten teils noch mäßig aus Nordwest bis Nord. Die Tiefsttemperaturen liegen dadurch meist bei minus sieben bis plus zwei Grad, in manchen schneebedeckten Tälern auch unter minus zehn Grad. In der Nacht auf Donnerstag wird es etwas weniger kalt, nur ganz im Westen bleibt die Kältewarnung aufrecht.



 

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Die Sonnenstrahlen werden auf ihrem Weg durch die Atmosphäre zur Erde an den Molekülen der Luft gestreut. Dabei ist die Streuung bei kürzeren Wellenlängen (blau) stärker als bei längeren (rot). Der Effekt ist umso größer, je reiner die Luft ist (wenig Staub und Wasserdampf). Die Luftteilchen lenken also am meisten das blaue Licht ab, am wenigsten das gelbe, fast gar nicht das rote. Das blaue Licht, das durch die Streuung aus seiner ursprünglichen Bahn gelenkt wird, trifft auf andere Luftteilchen und wird von ihnen weiter abgelenkt. Das Blau scheint so für den Beobachter auf der Erdoberfläche nicht direkt von der Sonne zu kommen, sondern aus allen Teilen des Himmelgewölbes. Morgens und abends ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre wesentlich länger, sodaß auch das gelbe Licht abgelenkt wird. So entsteht die gelbe bis rötliche Färbung des Morgen- und Abendhimmels und auch der Sonnenscheibe selbst. Ist die Luft stark wasserdampfhältig, verstärkt sich dieser Effekt und man spricht vom Abendrot. Die feuchte Luft (in den höheren Schichten) kann Wetterverschlechterung ankündigen.
 
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