20. November 2014 | 11:01 Uhr

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UNO-Prognose

Wird doch weniger CO2 ausgestoßen?

Offenbar wird jetzt sogar weniger CO2 ausgestoßen. Ist das Weltklima doch noch zu retten?

Die Zunahme des CO2-Ausstoßes dürfte nach einem jüngsten Bericht der Vereinten Nationen bis 2020 nicht so stark steigen wie noch im Vorjahr angenommen. Der Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) "Emissions Gap Report 2014" prognostiziert eine Zunahme der CO2-Emissionen auf 54 Mrd. Tonnen. Im Bericht 2013 war noch eine Steigerung auf 59 Mrd. Tonnen befürchtet worden.

Noch keine große Erleichterung:
Die Chance auf ein Erreichen des Zwei-Grad-Ziels bei der Erderwärmung in diesem Jahrhundert sei nur dann gegeben, wenn zwischen 2055 und 2070 eine CO2-Neutralität gegeben sein könne. Das bedeutet, dass die Emissionen nicht höher sind, als beispielsweise durch Wälder gebunden werden kann.

UNEP-Direktor Achim Steiner sagte, wenn nichts geschehe und die Dinge so weiter liefen wie bisher, ohne große Fortschritte bei der globalen Klimapolitik, würden die CO2-Emissionen bis 2050 auf 87 Milliarden Tonnen steigen. Im Gegensatz dazu sei aber eine Reduktion auf 22 Milliarden Tonnen bis 2050 notwendig. Dies würde eine Verringerung der Emissionen um 55 Prozent gegenüber 2010 bedeuten. Bis 2030 müsste nach UNEP-Berechnungen der Ausstoß auf 42 Mrd. Tonnen zurückgehen, das wäre ein Minus um 14 Prozent gegenüber 2010. Dagegen schätzen Wissenschafter, dass 2030 ein Anstieg auf 68 Mrd. Tonnen erfolgen könnte. Dies wäre um 26 Mrd. Tonnen höher und würde das Zwei-Grad-Erwärmungsziel gefährden.

Zu wenig konsequent:
Der Präsident des World Resources Institute, Andrew Steer, sagte, die Verhandlungen über ein globales Klimaabkommen sollten nicht mit Emotionen oder jeweiligen Launen geführt werden, sondern auf Basis von Wissenschaft und Fakten. Unglücklicherweise gehe die Welt in diesem Bereich heute nicht in die richtige Richtung. Allerdings sollte der Aufschwung für globale Klimaaktionen genutzt werden, um die schlechtesten Auswirkungen vermeiden zu können.

Der Bericht lobte das große Potenzial für eine bessere Energieeffizienz. Nicht nur für den Klimaschutz sei dies positiv, sondern auch für das Wirtschaftswachstum. Darüber hinaus werde auch die Umweltverschmutzung reduziert, was wiederum die Gesundheit der Menschen verbessere. Von 2015 bis 2030 könnten Energieeffizienz-Maßnahmen eine Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 24 Milliarden Tonnen bringen.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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