20. Oktober 2014 | 18:43 Uhr

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Rekord-Herbst

Weltweit heißester September seit 1880

Rekordwerte in vielen Teilen der Erde. Der September war so warm wie nie seit es Aufzeichnung gibt.

Der September 2014 ist der weltweit wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren gewesen. Die Durchschnittstemperatur der Erd- und Meeresoberflächen habe bei 15,72 Grad Celsius gelegen und damit 0,72 Grad höher als im langfristigen Mittel für den Monat, teilte die US-Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) am Montag mit.

   Damit verzeichneten vier der ersten neun Monate dieses Jahres einen solchen Rekord. Auch der Mai, der Juni und der August 2014 waren global gesehen schon die jeweils wärmsten seit 1880. Wenn die Oberflächentemperatur für den Rest des Jahres weiterhin derart erhöht bleibe, werde das Jahr 2014 insgesamt einen Wärmerekord verzeichnen, schreibt die NOAA.

Der bisher wärmste September in der nördlichen Hemisphäre war 2005 gemessen worden, in der südlichen 1997. Vor allem in vielen Ländern Europas sowie in Australien war der September 2014 nach Angaben der NOAA außergewöhnlich warm.

Betrachtet man die Oberflächentemperatur der Ozeane, die sich weniger stark ändert als die der Kontinente, war der September sogar der wärmste aller jemals gemessenen Monate. Er überstieg den August dieses Jahres, der diesen Rekord zuvor verzeichnet hatte. "Das ist das dritte Mal dieses Jahres, dass dieser monatliche Allzeit-Temperaturrekord gebrochen wurde", schreibt die NOAA.

In Österreich blieben die Temperaturen im September laut Zentralanstalt für Meteorologe und Geodynamik (ZAMG) innerhalb der normalen statistischen Schwankungsbreite. Die Abweichung zum Mittel 1981 bis 2010 betrug plus 0,7 Grad Celsius.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht heute tagsüber in abgeschwächter Form über Österreich. Am Nachmittag lockern die Wolken im Westen teils wieder auf, in der Osthälfte ist es mit verbreiteten Regenschauern stark bewölkt. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500 und 1900m. Zwischenzeitliche Auflockerungen lassen Haufenwolken wieder anwachsen und neuerlich Regenschauer entstehen, im Südosten sind auch ein paar Blitze möglich. Der Wind aus West bis Nordwest und frischt im Donauraum lebhaft auf. Nachmittagstemperaturen 11 bis 18 Grad.
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