21. Juli 2015 | 06:36 Uhr

hitze418.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Neuer Rekord

Weltweit heißester Juni aller Zeiten

Auch die gesamte erste Jahreshälfte war so warm wie noch nie.

Der Juni dieses Jahres war nach Angaben von Wissenschaftern der US-Regierung weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur sei auf den Oberflächen von Land und Ozeanen 0,88 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts gelegen, teilte die Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) am Montag mit.

Der letzte Rekord im Monat Juni wurde demnach im Jahr 2014 aufgestellt.

Auch die ersten sechs Monate des Jahres waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Der letzte derartige Hitzerekord stammte aus dem Jahr 2010. In der ersten Jahreshälfte sei die Temperatur 0,85 Grad über dem Durchschnitt gelegen.

Auch das Eis in der Antarktis ging weiter zurück. Die Eisfläche habe sich auf 984.195 Quadratkilometer erstreckt und sei damit mehr als sieben Prozent kleiner gewesen als der Durchschnittswert im Zeitraum 1981 bis 2010.

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Sonnig, im Osten auch Wolken, 6/19°

Eine Störungszone sorgt für dichte Wolkenfelder und Regenschauer, vor allem zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mariazellerland. Die Schneefallgrenze kann zeitweise auf rund 2000m Seehöhe absinken. Sonnige Himmelsabschnitte sind im Südwesten und Westen möglich. Zudem lockert die Wolkendecke zunächst in Ober- und Niederösterreich, später auch in den übrigen Regionen nach und nach auf. Dabei kommt auch wieder die Sonne hervor. Es ist aber weiterhin mit Regenschauern und mitunter auch Gewittern zu rechnen. Der Wind bläst vielerorts mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig, aus West bis Nordwest. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen nur schwach windig. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 13 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und in Vorarlberg. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Schauer abseits der Berge weitgehend ab und auch die Wolkendecke lockert hier weitgehend auf. In den Bergen halten sich die Wolken noch länger und es kann auch noch bis in die Nacht hinein zu Regenschauern kommen. Erst in der zweiten Nachthälfte lockert es auch hier meist auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils noch lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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