27. Jänner 2016 | 13:13 Uhr

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Doomsday Clock

Weltuntergangsuhr bleibt auf "3 vor 12"

Wissenschaftler: Fraglich, ob der Klimawandel aufgehalten werden kann.

"Drei Minuten vor Zwölf" ist es für die Menschheit auf der sogenannten Weltuntergangsuhr des "Bulletin of the Atomic Scientists". Das US-Wissenschaftsmagazin ließ damit den Zeiger der "Doomsday Clock" für 2016 unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Rückschläge
2015 habe die internationale Gemeinschaft zwar Fortschritte gemacht, zugleich erinnerten die Spannungen zwischen den USA und Russland aber wieder an die schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges, sagte der Physiker Lawrence Krauss, Sprecher der Gruppe.

Als positive Entwicklungen nannte er das Atomabkommen mit dem Iran und die Pariser Klimakonferenz. "Das sind aber nur kleine Lichtblicke in einer dunkleren globalen Weltlage voller Potenzial für Katastrophen", sagten die Wissenschafter in ihrer am Dienstag (Ortszeit) vorgestellten Analyse.

So sei es etwa fraglich, ob die Versprechen der Staaten bei der Klimakonferenz ausreichend seien, den Klimawandel aufzuhalten. Zwar sei die Öko-Enzyklika von Papst Franziskus ein positives Signal, doch dem gegenüber stünden die US-Republikaner, die sich "als Einzige" immer noch weigerten, den Klimawandel als Problem einzustufen, so die Wissenschaftler.

Start mit "7 vor 12"
Die Uhr erscheint seit 1947 auf dem Titel des Bulletins und soll symbolisieren, wie dicht die Menschheit an der Vernichtung durch Atomwaffen und Umweltgefahren ist. Bei ihrer Einführung stand sie auf sieben vor zwölf. 1953, nach den ersten Wasserstoffbomben-Tests, stand sie sogar auf zwei Minuten vor Zwölf. Nach dem Fall der Berliner Mauer hatten die Forscher ihre Uhr auf 17 Minuten vor Mitternacht zurückgestellt.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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