09. August 2021 | 10:11 Uhr

Weltklimarat schlägt Alarm:

Dramatischer Klima-Bericht: Zwei Horror-Entwicklungen

Das Klima wird sich Forschern zufolge bereits im Jahr 2030 im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter um1,5 Grad erwärmen. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Bericht des Weltklimarats IPCC hervor. 

Das Ergebnis des Weltklimarates sind drastisch. ""Es ist sehr wahrscheinlich, dass Episoden mit Starkniederschlägen in den meisten Regionen mit einer weiteren Klimaerwärmung intensiver und häufiger werden", wird in dem Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde festgehalten. Zudem zeigt die Studie, dass der Meeresspiegel weiter steigen und das Eis weiter schmilzen wird. 

"Es ist zweifelsfrei, dass der menschliche Einfluss die Atmosphäre, den Ozean und das Land aufgeheizt hat", heißt es in den Bericht weiter. Die Staaten des Pariser Klimaabkommens wollen die Erderwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau unter zwei Grad halten. Dieses Vorhaben kann aber nur gelingen, wenn die CO2-Emissionen per sofort drastisch gesenkt werden und bis 2050 Klimaneutralität erreicht wird. Sollte es bei den aktuellen Zusagen der Staaten im Kampf gegen den Klimawandel bleiben, ist eine Erwärmung von 2,1 bis 3,5 Grad bis Ende des Jahrhunderts wahrscheinlicher. 

Verändertes Klima

Bereits jetzt zeigen sich veränderte Extremwetterbedingungen. Die Anzahl der heißen Tage haben sich um beinahe 200 Prozent gesteigert, gleiches gilt für die Tage mit Starkregen. 

Der deutsche Entwicklungsminister der CDU, Gerd Müller, fordert bereits eine Unterstützung für arme Länder im Kampf gegen den Klimawandel. Derzeit würden nur acht der 191 Staaten, welche dem Pariser Klimaabkommen beigetreten sind, die Klimaziele auch erreichen.

Zwei Horror-Entwicklungen

Der Weltklimarat nennt auch zwei Horrorentwicklungen, die zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen seien. Einerseits könnte der Meeresspiegel um zwei Meter bis Ende des Jahrhunderts steigen – je nachdem, wie der Eisschild der Antarktis weiter schmilzt. Andererseits ein Kollaps der Atlantische Umwälzströmung (AMOC), die schon an Fahrt verloren hat. Die Strömung verteilt kaltes und warmes Wasser im Atlantik. Damit beeinflusst sie etwa den für Milliarden Menschen wichtigen Monsun in Afrika und Asien. Ein Zusammenbruch des Systems, zu dem auch der Golfstrom gehört, hätte auch Auswirkungen auf Europa.

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Viel Sonne, mehr Wolken im Westen. 3/15°

In Vorarlberg und Tirol, zum Teil in Salzburg, Oberösterreich sowie im Südwesten Österreichs gibt es neben Sonnenschein einige dichtere Wolken. Mitunter können im Bergland auch kurze Regenschauer niedergehen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter sonnig und trocken. Einzelne Schleierwolken stören hier den sonnigen Eindruck nicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 22 Grad, mit den höchsten Temperaturen in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag erreicht von Westen eine schwache Störung Österreich und zieht mit dichten Wolken langsam ostwärts. Während der Morgenstunden tauchen erste dichte Wolken schließlich auch im östlichen Flachland, am Alpenostrand sowie in der Südoststeiermark auf. Außerdem setzt während der zweiten Nachthälfte vom Bodensee bis ins Mostviertel Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt in Oberösterreich bei 1100m, in Tirol bei über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, nur im Bergland kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nord auf. Die Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht in der Osthälfte minus 5 bis plus 2 Grad, im Westen 3 bis 9 Grad.
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