15. Dezember 2023 | 10:09 Uhr

Hochwasser Bayern © dpa

Keine Entspannung

Weiter Hochwasser-Alarm in Bayern

Die Hochwassersituation in Niederbayern bleibt nach wie vor angespannt.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden erhöhte Wasserstände an der Unteren Donau verzeichnet, wie der Hochwassernachrichtendienst (HND) des Landesamts für Umwelt berichtet.

In Kelheim, Deggendorf, Hofkirchen und Vilshofen im Kreis Passau sowie in der Stadt Passau herrscht jeweils die dritte von insgesamt vier Meldestufen. Dies bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass einzelne bebaute Grundstücke, Keller oder Straßen überschwemmt werden könnten. Das Landratsamt Kelheim hat am Mittag eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete herausgegeben, die bis Samstagabend gültig ist. Der Pegel in Kelheim zeigt einen leichten Anstieg, und der Höhepunkt des Hochwassers wird von Donnerstag auf Freitag erwartet, danach wird ein allmählicher Rückgang der Wasserstände erwartet.

An der Donau gilt weiterhin die zweite Meldestufe.

In Passau hat der Hochwasserscheitel mit einem Wasserstand von knapp unter acht Metern bereits am späten Abend passiert, und seither sinkt der Pegel langsam. Die Obere Donaulände, die Zufahrt zur Passauer Altstadt, ist wieder für den Verkehr geöffnet.

An anderen Flüssen in Niederbayern herrscht eine entspanntere Lage, ebenso in der Oberpfalz. An der Schwarzach in Warnbach im Kreis Schwandorf gilt die zweite Meldestufe mit leicht sinkenden Wasserständen. In Nittenau am Regen herrscht die erste Meldestufe, wobei ein Anstieg auf die nächste Meldestufe möglich ist, so der HND. Die erste Meldestufe gilt auch weiterhin am Pegel der Schwarzen Laaber in Parsberg und am Pegel des Regen in Cham, wobei hier kein weiterer Anstieg erwartet wird.

Keine Entwarnung am Freitag 

Es wird erwartet, dass es auch heute und morgen in Niederbayern und der Oberpfalz weiterhin regnen wird, weshalb die Hochwassersituation voraussichtlich bis zum Wochenende anhalten wird. 

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Unbeständig, im W + N Schauer, 8°/16°

Im Westen und Norden überwiegen meist die Wolken und hier regnet es zumindest zeitweise ein wenig, nachmittags dann auch häufiger. Erst abends lockert es in Vorarlberg wieder vermehrt auf. Weiter im Osten gibt es höchstens einzelne Regentropfen, aber nur zwischendurch etwas Sonne, ehe es hier zum Abend hin auch zu regnen beginnt. Generell wetterbegünstigt ist der Südosten, hier scheint öfter die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Nachmittagstemperaturen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der ersten Nachthälfte zieht die Störungszone über den Osten und Südosten ab und bringt zunächst noch recht verbreitet etwas Regen. Von Westen her lockert es aber immer öfter auf. Im Bergland der Alpennordseite halten sich Restwolken hingegen recht hartnäckig und hier ziehen auch später noch Schauer durch. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1800m Seehöhe. Der Wind frischt im Osten teils mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft auf, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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