24. Juni 2017 | 14:43 Uhr

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Forscher schlagen Alarm

Wasser im Mittelmeer ist viel zu warm

Die Temperaturen lagen um bis zu fünf Grad über dem Juni-Durchschnitt.

Der Klimawandel und seine Folgen nehmen im Mittelmeer dramatische Ausmaße an. Wie Forscher des ligurischen Meteorologie-Verbands mitteilten, liegen die Temperaturen im Ligurischen Meer bei 25 Grad, fünf Grad über dem Durchschnitt in der zweiten Juni-Dekade. Das berichtete die Tageszeitung "La Stampa" am Freitag.

Wassertemperaturen von teilweise bis zu 30 Grad - das gab es früher im "Mediterraneo" nicht. Welche Folgen die Klima-Veränderung auf lange Sicht haben wird, ist heute noch nicht absehbar. In Ligurien wollen Biologen und Chemiker in diesem Sommer das Wasser testen. Damit wollen sie sich ein genaueres Bild davon machen, was im Wasser des Golfes von Ligurien wegen des Klimawandels geschieht.

Die Experten warnen vor den Auswirkungen der "Tropikalisierung" des Mittelmeers auf die Fischerei und auf bestimmte Arten von Korallen. 600 tropische Fischarten hätten sich bereits in den letzten Jahren im Mittelmeer verbreitet. Auch die Qualleninvasionen, die immer häufiger im Sommer gemeldet werden, seien ein Zeichen der klimatischen Änderungen, die das Mittelmeer belasten.
 

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In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Hoher Luftdruck ist zur Wochenmitte in Österreich wetterbestimmend. Damit scheint die Sonne in den meisten Landesteilen von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Lediglich im Osten, am Alpenostrand, in Unterkärnten sowie auch in der Südoststeiermark gibt es zunächst lokale Nebel- oder Hochnebelfelder von unterschiedlicher Beständigkeit. Der Wind aus Ost bis Süd weht im östlichen Flachland, im Wiener Becken sowie auch generell an der Alpennordseite mäßig bis lebhaft. Die Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen im Osten minus 5 bis plus 2 Grad. In mittleren Höhenlagen im Westen werden bis 9 Grad erreicht. Heute Nacht: Abseits der typischen Nebelgebiete verläuft die Nacht auf Donnerstag in weiten Teilen wolkenlos und klar. In den Niederungen, vor allem aber im Norden und Osten, im Waldviertel sowie verbreitet im Burgenland breiten sich bis zum Morgen wieder Nebel und Hochnebel aus. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht im Osten anfangs noch mäßig. Die Temperaturen umspannen in der Nacht minus 15 bis minus 2 Grad.
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