24. Dezember 2015 | 11:58 Uhr

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Rekordtemperaturen

USA: Weihnachten so warm wie 4. Juli

Auch Tornados wüten - sechs Tote, viele Häuser wurden beschädigt.

Sommerliche Temperaturen im Osten, Tornados im Süden und Winterstürme im Westen: In den USA spielt zu den Weihnachtsfeiertagen das Wetter verrückt. Subtropische Luft aus dem Golf von Mexiko soll den Meteorologen zufolge an der Ostküste für Rekordtemperaturen sorgen, auch Gewitter werden erwartet.

Für den Heiligen Abend waren für Washington 23 Grad plus vorhergesagt, ähnliche Temperaturen wurden in New York erwartet. In Miami rechneten die Meteorologen sogar mit 28 Grad am Donnerstag.

Warm wie am 4. Juli
"So warm war es am 4. Juli", dem US-Nationalfeiertag, sagte Tom Kines, der Wetterexperte von AccuWeather, über die erwarteten Temperaturen im Nordosten. Temperaturrekorde könnten nun fallen. Die Aufzeichnungen in den Städten an der Ostküste des Landes gehen bis Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Skigebiete in den Bundesstaaten New York und Pennsylvania bleiben laut AccuWeather geschlossen, selbst für Kunstschnee ist es zu warm.

Sechs Tote bei Tornados
Im Südosten und Mittleren Westen der USA hingegen herrschte Tornado-Warnung: Am Mittwoch kamen mindestens sechs Menschen durch die Wirbelstürme ums Leben. Im Bundesstaat Mississippi starben nach Medienberichten drei Menschen, in Tennessee zwei. Einen weiteren Todesfall gab es in Arkansas.

Viele Häuser wurden beschädigt. Autos wurden vom Wind umgeworfen und Bäume entwurzelt. Allein in Mississippi waren mehr als 8.000 Menschen ohne Strom. Tornados wurden auch in den Bundesstaaten Indiana und Illinois gesichtet. Die frühlingshaften Temperaturen im Osten hätten zu den Stürmen geführt, berichtete der Sender NBC News.

Im Westen der USA warnte die Wetterbehörde vor Winterstürmen. Vor allem in höheren Lagen können die Menschen durchaus mit weißen Weihnachten rechnen.
 

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