16. Februar 2020 | 21:11 Uhr

Guterres © APA/AFP/MICHAEL TEWELDE

Guterres mit darmatischer Warnung

UN-Generalsekretär: ''Unser Planet steht in Flammen''

António Guterres rief erneut zu globalem Kampf gegen den Klimawandel auf: "Schrittweises Vorgehen reicht nicht mehr".

UN-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Gemeinschaft erneut eindringlich zu entschlossenen Klimaschutzmaßnahmen aufgerufen. "Unser Planet steht in Flammen, aber einige Entscheidungsträger spielen weiterhin Spielchen", sagte Guterres am Sonntag in einer Rede in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

"Die einzige Antwort" auf die fortschreitende Erderwärmung seien "entschiedene Klimaschutzmaßnahmen". "Schrittweise Ansätze reichen nicht mehr." Bei der nächsten UN-Klimakonferenz im November im schottischen Glasgow müssten die Regierungen daher den tiefgreifenden Wandel zusagen, "den unsere Welt braucht und den die Menschen fordern, mit viel stärkerer Ambition". Reiche Länder müssten dabei vorangehen, indem sie etwa die "perversen" Subventionen für klimaschädliche fossile Energieträger beendeten.

Guterres stützt sich bei seinen Forderungen auf Berichte des Weltklimarats IPCC, der Weltmeteorologiebehörde WMO und des UN-Umweltprogramms UNEP. Demnach müssen die weltweiten klimaschädlichen CO2-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent gesenkt werden und bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität erreicht werden, um das Ziel des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Guterres ist zu einem dreitägigen Besuch in Pakistan. Dabei nimmt er auch an einer Konferenz über afghanische Flüchtlinge in Pakistan teil.
 

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Nebel und Wolken, später sonniger, -3/+3°

Über den Niederungen im Norden und Osten sowie auch in inneralpinen Becken und Tälern gibt es einige Nebel und Hochnebelfelder, die im östlichen Flachland sehr zäh sind. Abseits der Nebelgebiete ziehen von Westen her besonders über den Norden und Osten auch einige stärkere Wolkenfelder, stellenweise kann es daraus auch ein paar Regentropfen geben. Meist bleibt es aber trocken. Der Wind weht eher nur schwach. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 9 Grad. Die tiefsten Temperaturen gibt es im Osten, die höchsten in Vorarlberg und in höheren Lagen.
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