27. Mai 2016 | 08:41 Uhr

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Klimawandel

Trump: "Wir werden die Kohle retten"

Milliardär kündigt Rückzug aus Pariser Klima-Abkommen an.

Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat im Fall seiner Wahl eine Kehrtwende in der US-amerikanischen Energiepolitik angekündigt. In einer Rede am Donnerstag auf einer Ölkonferenz im Staat North Dakota nannte er als Kernpunkte einen Rückzug aus dem Pariser Klima-Abkommen, eine Lockerung der Umweltvorschriften und eine Rückbesinnung auf fossile Brennstoffe.

"Wir werden die Kohle retten", erklärte er in der Stadt Bismarck. Als Teil seines Energieplans unter dem Motto "America First" (Amerika zuerst) werde eine US-Vorherrschaft bei der Energie zu einem außenpolitischen und strategischen Ziel erklärt. Gleichzeitig werde er jedoch "rationale Sorgen um die Umwelt gebührend berücksichtigen".

Trump warf in der Rede auf der Williston Basin Petroleum Conference Präsident Barack Obama und der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton vor, sich dem Rohstoffreichtum der USA zu verweigern und die Gelegenheit zur Schaffung von Arbeitsplätzen nicht zu nutzen. Zudem kündigte er eine erneute Prüfung der umstrittenen Keystone-XL-Pipeline an, die von Kanada in die USA führen soll. Obama hatte das Projekt mit Hinweis auf Umweltschutzbedenken gekippt. "Ich will, dass es gebaut wird, aber ich will einen Teil des Profits", sagte Trump. Die Einkünfte aus der amerikanischen Energieproduktion sollten zum Wiederaufbau der maroden Infrastruktur verwendet werden.

Mit seiner Energiepolitik geht der Milliardär auf Konfrontationskurs zu Clinton und dem zweiten, abgeschlagenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders. Beide haben einen Ausbau alternativer Energien im Kampf gegen die globale Erwärmung angekündigt. Trump hatte Mitte Mai einen bekannten Klimawandel-Skeptiker und Fracking-Befürworter als Energieberater hinzugezogen. Der Milliardär hat seit Donnerstag einem Medienbericht zufolge die notwendigen Delegiertenstimmen zusammen, um auf dem Parteitag im Juli auf Anhieb zum Kandidaten gewählt zu werden.
 

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Trüb, Schnee und Regen, im Süden Sonne. 0/8°

Störungseinfluss sorgt bis zum Abend für zahlreiche dichte Wolken. Vor allem im Westen und Norden regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 700m Seehöhe anfangs noch häufig. Im Laufe des Nachmittags ziehen sich die Niederschläge jedoch zunehmend an den Alpennordrand zurück. Chancen auf Sonnenschein bleiben aber gering. Wetterbegünstigt ist nur der Süden. Hier geht es weitgehend trocken mit dem Wetter weiter und die Sonne zeigt sich noch öfters. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten aufgelockert bewölkt und trocken. Weiter im Norden und Osten startet die Nacht hingegen mit deutlich mehr Wolken. Vor allem im Westen aber auch entlang der Nordalpen in Richtung Osten bis ins Mostviertel regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 800m Seehöhe noch häufig. Bis zum Morgen lockert schließlich vor allem in Niederösterreich in Wien sowie in der Steiermark die Bewölkung vorübergehend auf. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in den Föhntälern im Süden, im Wiener Becken und am Alpenostrand auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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