08. Oktober 2014 | 12:06 Uhr

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Meterhohes Weiß

Totales Winterchaos in Italien


Weiße Straßen auf denen Autos hängen bleiben: Das kennt Süditalien nicht.

Fasano befindet sich etwa 50 Kilometer südöstlich von Bari, am Stiefelabsatz Italiens, also mitten im Süden. Obwohl die knapp 40.000 Einwohner zählende Stadt nur auf 118 Metern Seehöhe liegt, verwandelte sich die gesamte Region mitten im Oktober in eine Winterlandschaft. Und das im subtropischen Klima. Schuld daran waren schwere Gewitter samt Hagel, die am Dienstag niedergingen.

Diashow: Winter-Chaos in Fasano

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Meterhoch türmte sich der Hagel
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Meterhoch türmte sich der Hagel
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Meterhoch türmte sich der Hagel
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Meterhoch türmte sich der Hagel
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Meterhoch türmte sich der Hagel
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Meterhoch türmte sich der Hagel

Die Hagelkörner waren so groß, dass sie die gesamte Kanalisation verstopften und so für überflutete Straßen sorgten. Autos stecken bis zu einem halben Meter tief im kalten Eis fest.

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

Bei uns in Österreich fehlt von Niederschlägen derzeit jede Spur. Nebel im östlichen Flachland, ansonsten viel Sonne. In dieser Tonart geht es auch in den nächsten Tagen und am Wochenende weiter.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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